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31.10.2014

13:03 Uhr

Seltener Akt

Nordkorea lädt Menschenrechtler ein

Nordkorea zeigt sich gastfreundlich und lädt den Menschenrechtler Stavros Lambrinidis ein. Der Brief sei bereits verschickt. Doch gleichzeitig stellt das abgeschottete Land Bedingungen.

Das Türschild der Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea). Der EU-Menschenrechtsbeauftragten Stavros Lambrinidis wurde von Nordkorea eingeladen. dpa

Das Türschild der Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea). Der EU-Menschenrechtsbeauftragten Stavros Lambrinidis wurde von Nordkorea eingeladen.

PekingNordkorea hat den EU-Menschenrechtsbeauftragten Stavros Lambrinidis zu einem Besuch des kommunistischen Landes eingeladen. „Der Brief mit der Einladung ist schon abgeschickt“, sagte der nordkoreanische UN-Botschafter Kim Un Chol am Donnerstagabend (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AP in New York.

Zugleich kündigte er an, dass Besuchsangebote an den UN-Sonderbeauftragten für Nordkorea - das erste seit der Schaffung dieses Postens vor zehn Jahren - und den UN-Hochkommissar für Menschenrechte zurückgezogen würden, sollte in einem von EU und Japan vorgelegten Resolutionsentwurf nicht eine Referenz zum Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) gestrichen werden.

Der Resolutionsentwurf nimmt eine Empfehlung einer UN-Untersuchungskommission auf, Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea vor den IStGH zu bringen. Damit beschreite der Text den „Pfad der Konfrontation“, sagte Kim und forderte die EU zu, wie er sagte, größerer Flexibilität auf. Nordkorea hat einen Dialog mit der EU über Menschenrechte 2003 abgebrochen.

Von

ap

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