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14.02.2017

13:03 Uhr

Shinzo Abe

Japans Ministerpräsident will vermitteln

Wie tickt Donald Trump? Das möchte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe Bundeskanzlerin Merkel bei seinem Besuch in Deutschland vermitteln. Erst am vergangenen Freitag war Abe nach Washington gereist.

Japans Ministerpräsident war am vergangenen Wochenende in Washington. AFP; Files; Francois Guillot

Shinzo Abe und Donald Trump

Japans Ministerpräsident war am vergangenen Wochenende in Washington.

TokioJapans Ministerpräsident Shinzo Abe will im März in Deutschland mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über US-Präsident Donald Trump sprechen. „Ich möchte das Denken von Präsident Trump den Ländern vermitteln, die über den Präsidenten und die neue US-Regierung besorgt sind“, sagte Abe am Dienstag vor dem Unterhaus des japanischen Parlaments in Tokio. „Und ich würde auch gerne deren Sorgen an ihn weitergeben.“

Abe war am Freitag als zweiter Staatsgast nach der britischen Premierministerin Theresa May nach Washington gereist und hatte am Samstag mit Trump auf dessen Kurs in Florida Golf gespielt. Seitdem hätten ihn mehrere ausländische Oberhäupter darum gebeten, sie über Trump zu unterrichten, erzählte der japanische Regierungschef.

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Bei einer Partie Golf will US-Präsident Donald Trump die Beziehung zu dem japanischen Regierungschef Shinzo Abe intensivieren. Doch selbst Wirtschaftsverhandlungen mit Verbündeten drohen an die Schmerzgrenze zu gehen.

Bei einem Gespräch im Mai 2016 in Deutschland hatte Merkel Abe zur Computermesse Cebit im März in Hannover eingeladen. Es wäre sein vierter Deutschland-Besuch seit dem Jahr 2014. Japan ist in diesem Jahr Partnerland der Cebit.

Von

dpa

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