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31.05.2014

09:58 Uhr

Sicherheitskonferenz in Asien

US-Minister wirft China Destabilisierung der Region vor

China und seine Nachbarländer streiten im Südchinesischen Meer um Inseln und Territorien. Nun äußert sich der US-Verteidigungsminister: „Wir sind klar gegen Einschüchterung, Nötigung und Androhung von Gewalt.“

Verteidigungsminister unter sich: Chuck Hagel aus den USA und Itsunori Onodera aus Japan. ap

Verteidigungsminister unter sich: Chuck Hagel aus den USA und Itsunori Onodera aus Japan.

SingapurIm Streit mit China um Territorialansprüche im Südchinesischen Meer bekommen die Nachbarländer mächtige Rückendeckung aus den USA und Japan. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel warf China Destabilisierung in der Region vor.

„Die USA werden nicht wegschauen, wenn jemand die fundamentalen Prinzipien der internationalen Ordnung herausfordert“, sagte er am Samstag bei der Sicherheitskonferenz Shangri-La-Dialog in Singapur. Eine Rede von Chinas stellvertretendem Stabschef Wang Guanzhong stand für Sonntag auf dem Programm der Konferenz.

Die USA bezögen keine Position im Streit um die Inseln, sagte Hagel. „Aber wir sind klar gegen Einschüchterung, Nötigung und Androhung von Gewalt, um Ansprüche zu unterstreichen.“

Japans Regierungschef Shinzo Abe hatte China am Vorabend auch in die Schranken verwiesen. Niemand dürfe Territorialansprüche mit Gewalt durchsetzen, sagte er, ohne China beim Namen zu nennen. Japan werde der philippinischen Küstenwache zehn Patrouillenboote liefern, Vietnam werde auch unterstützt. Beide Länder protestieren seit Monaten gegen Chinas Vorstöße in ihren Küstengewässern.

Vietnams Verteidigungsminister Phung Quan Than lobte Abes „aktiven Beitrag zur Friedenssicherung“ am Samstag. Er forderte China auf, seine im Mai installierte Ölplattform bei den umstrittenen Paracel-Inseln vor Zentralvietnam abzubauen. Die Plattform war der Auslöser schwerer chinesenfeindlicher Ausschreitungen in Vietnam. Dennoch nannte der Minister die Beziehungen zu China „freundlich, trotz einiger Reibereien und Meinungsverschiedenheiten“.

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„Abe verletzt den Geist des Friedens, der internationalem Recht zu Grunde legt“, zitierte die staatliche chinesische Agentur Xinhua einen Experten der Universität der Volksarmee, Xu Qiyu. Abe suche nur Ausreden, um kaum verschleierte nationale Interessen durchzusetzen. Japan streitet mit China ebenfalls um Inseln.

Hagel warb gleichzeitig für engere Kooperation, auch mit China. „Wir müssen enger zusammenarbeiten, um uns gegen Nordkoreas destabilisierende Provokationen und Atom- und Raketenprogramme zu wappnen, die die regionale Stabilität und Chinas eigene Interessen bedrohen“, sagte Hagel.

Der Shangri-La-Dialog wird zum 13. Mal vom Internationalen Institut für Strategische Studien (IISS) in Singapur organisiert. Er bringt Verteidigungsminister und Sicherheitsexperten aus mehr als zwei Dutzend Ländern zusammen. Es geht vor allem um Herausforderungen in Asien.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

02.06.2014, 20:28 Uhr

USA werden in kurzem noch den 3. Weltkrieg schaffen.Europa wird mitgeschleppt in diesen Krieg gegen Russland+China weil wir ueber die Nato noch immer m USA verbunden sind,EU-Politiker sind schon so lange blind+haben fast alle USA-Kriege mitgemacht,nur im NahOst 20 mio Opfer+als Reaktion sind schon 1,5 mio Christen unter schlimmen Umstaenden verjagt. Also Menschenrechtsverletzungen in Huelle+Fuelle verbunden m Niedergang in Europa.Deshalb gewinnen die anti-europaeischen Parteien nach soviel Missgeschick aus Bruessel.Kriege,Krisen,schlechtes Ansehen der EU i/d Welt,das hemmungslose Ausspionieren v EU-Buergern,das Stuermen der EU-Grenzen v Fluechtlingen deren Existenz v/d EU-Kriegen vernichtet wurde,EU-Politiker die Revolution auf UkraineMaidanplatz schueren,alles ist von Bruessel gekommen.Anti-EU-Stimmen sind nicht unbedingt anti-europaeisch sondern Proteststimmen gegen gefuehrte Politik der letzten 20 Jahre+mit der jetzigen PolitikerGeneration laesst sich das nicht aendern

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