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24.08.2011

05:02 Uhr

Sieg der Rebellen

Gaddafi-Truppen antworten mit Scud-Rakete

Nach heftigen Gefechten haben die Rebellen Gaddafis Residenz gestürmt. Im Freudentaumel fallen sie über die Symbole Gaddafis her. Der spuckt in einer TV-Tonaufnahme Gift und Galle. Doch wo ist der Diktator?

Eine junge Frau mit Prä-Gaddafi-Flagge in der Rebellenstadt Bengasi. dapd

Eine junge Frau mit Prä-Gaddafi-Flagge in der Rebellenstadt Bengasi.

Tripolis/Bengasi/LondonDer einstige Machthaber Muammar Gaddafi meldet sich in einer Tonaufnahme über den Fernsehsender El Oruba zu Wort und bezeichnet den Rückzug aus dem umkämpften Regierungskomplex Bab al-Asisija als ein taktisches Manöver. Das Anwesen sei nach mehr als 60 Nato-Luftangriffen vollständig zerstört. Gaddafi erklärt, er werde weiterkämpfen bis zum Sieg oder bis zu seinem Tod.

Die Website des Fernsehsenders El Libija von Gaddafis Sohn Seif el Islam veröffentlichte die Botschaft ebenfalls. El Libija ist nicht mehr auf Sendung.

Man werde den Eindringlingen „Feuer unter den Füßen“ machen, sagte der Sprecher der Regierung von Muammar al-Gaddafi, Mussa Ibrahim, in der Nacht zum Mittwoch nach Berichten in einem Telefoninterview dem in Syrien ansässigen Sender Arrai. Nach seinen Angaben wurde die Residenz Gaddafis in Tripolis am Dienstag aus taktischen Gründen den Rebellen überlassen, da sie keinem „militärischem oder strategischem Zweck“ mehr gedient habe.

Wie Ibrahim weiter sagte, seien 6500 Freiwillige „in den vergangenen sechs Stunden“ nach Tripolis eingerückt und hätten sich in der ganzen Stadt verteilt. Nach wie vor befänden sich 80 Prozent der Hauptstadt unter Kontrolle des Gaddafi-Regimes, behauptete er. Nach Berichten einer BBC-Korrespondentin kam es auch in der Nacht zum Mittwoch in Tripolis immer wieder zu Kämpfe zwischen Aufständischen und Regierungstruppen, teilweise auch in der am Dienstagnachmittag von den Rebellen eingenommenen Residenz des Diktators.

Auf die von den Aufständischen gehaltene Stadt Misrata haben die Gaddafis Truppen nach Angaben der Rebellen Raketen gefeuert. Am Dienstagabend seien von Gaddafis Heimatstadt Sirte aus Scud-Raketen auf Misrata geschossen worden, teilte das Medienzentrum des Militärrates der Rebellen in Misrata mit. Es seien kräftige Explosionen zu hören gewesen. Misrata liegt knapp 250 Kilometer nordwestlich von Sirte.

Die Rebellen näherten sich am Dienstag von Westen und von Osten der Küstenstadt Sirte. Nach Angaben aus Kreisen des Nationalen Übergangsrates verhandelte unterdessen eine Rebellen-Delegation vor den Toren von Sirte mit örtlichen Stammesführern, um sie zu einer kampflosen Aufgabe der Stadt zu bewegen. Sirte gilt neben Sebah im Westen des Landes als möglicher Zufluchtsort Gaddafis.

Die libyschen Rebellen haben nach eigenen Angaben nach der Gaddafi-Residenz auch eine der größten Hochburgen des einstigen Machthabers in der Hauptstadt Tripolis erobert. Der Stadtteil Abu Salim sei nun unter der Kontrolle der Aufständischen, sagte ein ranghoher Sprecher der Rebellen dem Fernsehsender al-Arabija am späten Dienstagabend. Die libysche Regierung hatte die Bewohner von Abu Salim stets als besonders Gaddafi-treu bezeichnet.

Der Sprecher fügte hinzu, die Aufständischen würden den Sitz ihrer Übergangsregierung in den nächsten zwei Tagen von der Rebellenhochburg Benghasi nach Tripolis verlegen. Bei der Eroberung von Tripolis hatten die Aufständischen zuvor einen weiteren Etappensieg errungen: Nach einem heftigen Bombardement des Hauptquartiers von Gaddafi drangen Rebellen am Dienstag auf das Gelände des schwer befestigten Bab-al-Asisija-Komplexes im Zentrum der libyschen Hauptstadt vor. Sie feuerten Freudenschüsse ihn die Luft und räumten Waffenlager. Ihre Anführer rechneten aber noch mit der Gegenwehr loyaler Gaddafi-Soldaten in dem weitläufigen Komplex. Der Fernsehsender Al-Dschasira berichtete zudem, dass die Aufständischen mittlerweile die volle Kontrolle über den Flughafen von Tripolis gewonnen hätten.

Die 40-jährige Herrschaft Gaddafis in Libyen

1969

Als 27-Jähriger führt Muammar al Gaddafi einen weitgehend friedlichen Putsch an, mit dem die erst seit 1951 bestehende Monarchie gestürzt wird, und etabliert sich bald als unangefochtener Herrscher im Land.

1970

Gaddafi leitet sozialistische Reformen ein, viele Unternehmen werden verstaatlicht.

1979

Gaddafi tritt vom Amt des Generalsekretärs des Allgemeinen Volkskongresses zurück, als „Revolutionsführer“ bleibt er de facto Staatsoberhaupt.

80er Jahre

Gaddafi unterstützt zunehmend Gruppen, die im Westen als terroristisch eingestuft werden, einschließlich der nordirischen IRA sowie radikaler Palästinenserorganisationen. Nach einem Anschlag auf die bei Amerikanern beliebte Diskothek „La Belle“ in Berlin, hinter der das libysche Regime vermutet wird, greifen US-Flugzeuge 1986 Ziele in Libyen an und töten dabei nach Angaben des Regimes die neugeborene Adoptivtochter Gaddafis.

1988

Bei einem Anschlag auf ein Flugzeug über der schottischen Kleinstadt Lockerbie werden 270 Menschen getötet, die meisten von ihnen Amerikaner. Der Verdacht fällt schnell auf Mitarbeiter des libyschen Geheimdienstes. Das Land gerät international zunehmend in die Isolation.

1992

Der UN-Sicherheitsrat verhängt Sanktionen gegen Libyen, weil das Land sich weigert, zwei wegen des Attentats verdächtigte Männer auszuliefern.

1999

Erste Zeichen einer Annäherung an den Westen: Gaddafi schwört dem Terrorismus ab und liefert die beiden Männer aus, die für den Lockerbie-Anschlag verantwortlich gemacht werden.

2001

Einer der beiden wegen des Lockerbie-Anschlags Angeklagten wird in Schottland zu lebenslanger Haft verurteilt, der andere kommt wieder frei.

2003

Libyen übernimmt offiziell die Verantwortung für den Lockerbie-Anschlag. Gaddafi verspricht großzügige Entschädigung für die Angehörigen der Opfer. Zudem erklärt er sich zum Verzicht auf Massenvernichtungswaffen bereit. Der UN-Sicherheitsrat hebt die Sanktionen auf. Gründung der Afrikanischen Union, als deren Initiator Gaddafi gilt.

2004

Mehrere westliche Regierungschefs besuchen Libyen - unter anderen Bundeskanzler Gerhard Schröder. Gaddafi besucht die EU-Kommission in Brüssel.

2008

Fünf bulgarische Krankenschwestern und ein Arzt palästinensischer Abstammung werden nach achtjähriger Haft in Libyen freigelassen. Sie waren beschuldigt worden, Kinder vorsätzlich mit dem HI-Virus infiziert zu haben. Sie gestanden die Tat unter Folter und wurden zum Tode verurteilt.

2009

Nachdem zunehmend Migranten aus ganz Afrika von Libyen aus mit Booten nach Europa übersetzen, tritt ein erstes Abkommen mit Italien über gemeinsame Meerespatrouillen in Kraft. Der 40. Jahrestag des Putsches wird in Libyen groß gefeiert. Der verurteilte Lockerbie-Attentäter wird wegen einer schweren Erkrankung in Schottland aus der Haft entlassen und in der Heimat als Held empfangen.

2010

Nach fast zwei Jahren Haft in Libyen kommen zwei Schweizer frei. Die beiden Männer waren wegen angeblicher Verstöße gegen Visa-Vorschriften und illegaler Einreise verurteilt worden, nachdem die Schweizer Polizei im Jahr 2008 einen Sohn von Gaddafi festgenommen hatte. Libyen zog außerdem Investitionen aus der Schweiz ab.

Februar 2011

Wie in anderen Ländern der arabischen Welt gehen in Libyen Demonstranten mit Forderungen nach politischen Reformen auf die Straße. Regimetreue Kräfte gehen gewaltsam gegen die Proteste vor und schießen auf friedliche Demonstranten. Wenige Tage später warnt ein Sohn Gaddafis, Saif al Islam, angesichts der Proteste gegen seinen Vater vor einem Bürgerkrieg.

17. März

Der UN-Sicherheitsrat verabschiedet eine Resolution zur Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen. Für den Entwurf stimmen zehn Mitglieder des Gremiums, fünf enthielten sich, darunter Deutschland, Russland und China. Die Resolution ermächtigt die Mitgliedsstaaten, „alle notwendigen Maßnahmen zu treffen“, um die Zivilbevölkerung in dem nordafrikanischen Land vor den Truppen von Machthaber Mummar al Gaddafi zu schützen. Eine Bodenoffensive wird jedoch ausgeschlossen.

18. März

Nur wenige Stunden nach der Verhängung einer Flugverbotszone über Libyen durch den Sicherheitsrat ruft die libysche Regierung nach Aussage von Außenminister Mussa Kussa eine Waffenruhe aus und erklärt die Kampfhandlungen für beendet.

19. März

Beginn der Luftangriffe auf libysche Truppen. Französische Kampfjets fliegen bei Bengasi Einsätze, um ein weiteres Vorrücken der Regierungskräfte auf die Rebellenhochburg zu verhindern.

7. Juni

Der libysche Machthaber kündigt an, „bis zum Tod“ kämpfen zu wollen. In einer im nationalen Fernsehen ausgestrahlten Rede teilt er mit, er werde nicht kapitulieren.

27. Juni

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag erlässt Haftbefehl gegen Gaddafi, seinen Sohn Saif al Islam und den libyschen Geheimdienstchef Abdullah al Sanussi. Ihnen werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.

1. Juli

Gaddafi droht mit Anschlägen in Europa, sollte die NATO ihre Luftangriffe gegen sein Regime fortsetzen. Wenn die Angriffe nicht eingestellt würden, „können wir beschließen, euch ähnlich zu behandeln“, erklärt der Diktator in einer vor tausenden Anhängern in Tripolis veröffentlichten Audiobotschaft. „Wenn wir es beschließen, können wir ihn (den Kampf) auch nach Europa bringen.“

22. August

Nach sechsmonatigem Krieg bringen die Rebellen weite Teile der Hauptstadt Tripolis unter ihre Kontrolle. Noch am Vortag hatte Gaddafi die Bewohner von Tripolis zur Verteidigung der Hauptstadt aufgerufen. „Jetzt ist es an der Zeit, für eure Politik, euer Öl, euer Land zu kämpfen“, rief er in einer vom staatlichen Fernsehen gesendeten Audiobotschaft.

10. September

Nach Ablauf eines Ultimatums beginnt der Sturm auf die Gaddafi-Hochburgen Sirte und Bani Walid.

21. September

Die NATO-Staaten verlängert das Mandat für den Libyen-Einsatz bis zum Jahresende.

17. Oktober

Libysche Revolutionsstreitkräfte erobern den Großteil von Bani Walid.

20. Oktober

Nach zunächst unbestätigten Berichten wurde Gaddafi getötet, seine Heimatstadt Sirte wurde erobert.

Unklar blieb, wo sich Gaddafi versteckt hält. Der Rebellen-Sprecher erklärte, die Aufständischen hätten weiterhin keine sicheren Informationen über den Aufenthaltsort Gaddafis. „Es wird eine ganze Weile dauern, bis wir ihn gefunden haben“, sagte der Rebellen-Sprecher Ahmed Bani dem Sender. Gaddafi verstecke sich „in einem der vielen Löcher“ der Hauptstadt.

Gaddafi-Sohn Saif-al-Islam auf freiem Fuß

Video: Gaddafi-Sohn Saif-al-Islam auf freiem Fuß

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Für die Nato spielt Gaddafi offiziell keine Rolle mehr. Das Gaddafi-Regime sei am Ende, sagte in Neapel Nato-Militärsprecher Roland Lavoie. „Seine Präsenz hat ohnehin nur noch symbolischen Wert für seine Anhänger.“ Die Lage in Tripolis stufte der Oberst als „sehr komplex“ ein, da Häuserkampf eigene Regeln habe und sehr schwierig sei.

Dennoch bleibe Libyen für die Nato weiterhin „eine 24/7-Operation“ - also mit Einsätzen rund um die Uhr. Ein Eingreifen von Kampfjets der Nato zur Unterstützung der Aufständischen gebe es nicht.

„Wir stehen auch nicht in direktem Kontakt mit den Rebellen, um irgendwelche Angriffe zu koordinieren.“ Dies bedeute nicht, dass es keine Nato- Luftschläge gegen den Gaddafi-Stützpunkt geben könne, so der Sprecher. „Wir bombardieren, wenn von einem Ziel eine Gefahr für die Zivilbevölkerung ausgeht.“

In Tripolis drangen die Aufständischen am Dienstag Nachmittag in den Gaddafi-Stützpunkt in Tripolis ein. In der Residenz verschanzte Kämpfer Gaddafis gaben den Widerstand nach blutigen Kämpfen auf und flüchteten, wie die Rebellen mitteilten. Einige Kämpfer hätten sich ergeben.

Auf Live-Bildern von Al-Dschasira war die von Einschusslöchern übersäte Front von Gaddafis Haus zusehen. Davor versuchten Kämpfer, eine riesige Skulptur zu zerstören: eine goldene Hand, die symbolisch ein US-Kampfflugzeug zerquetscht. Einige Rebellen kickten eine vergoldete Gaddafi-Maske hin und her.

Sechs Monate Aufstand gegen Gaddafi

15. Februar

Beginn der Proteste gegen Gaddafi, die in Bengasi und El Baida gewaltsam niedergeschlagen werden, sich aber bald auf andere Städte ausdehnen.

22. Februar

Gaddafis Justizminister Mustafa Abdel Dschalil und Innenminister Abdel Fatah Junes schließen sich den Aufständischen an. Einen Tag später ist der Osten Libyens von der ägyptischen Grenze bis nach Adschdabija in der Hand der Rebellen.

28. Februar

Nach den USA verhängt auch die EU Sanktionen gegen die Regierung Gaddafis.

10. März

Frankreich erkennt als erstes Land den Nationalen Übergangsrat der Rebellen als „einzige Vertretung Libyens“ an.

17. März

Angesichts der drohenden Einnahme der Rebellenhochburg Bengasi erlaubt der UN-Sicherheitsrat zum Schutz der Zivilbevölkerung den Einsatz von Gewalt. Deutschland enthält sich bei der Abstimmung. Am nächsten Tag beginnt eine Koalition unter Führung von Frankreich, Großbritannien und den USA mit Luftangriffen.

31. März

Die NATO übernimmt das Kommando des Libyen-Einsatzes.

13. April

Die Libyen-Kontaktgruppe, in der alle am Militäreinsatz beteiligten Staaten vertreten sind, fordert den Rücktritt Gaddafis.

20. April

Nach Großbritannien entsenden auch Frankreich und Italien Militärberater zu den Rebellen. Die Front stablisiert sich zwischen Brega und Adschdabija.

1. Mai

Gaddafis jüngster Sohn Seif elArab und drei seiner Enkelkinderwerden bei einem NATO-Luftangriffin Tripolis getötet.

11. Mai

Nach einer zweimonatigen Belagerung nehmen die Rebellen den Flughafen der Hafenstadt Misrata ein und durchbrechen damit die Belagerung.

27. Juni

Der Internationale Strafgerichtshof erlässt Haftbefehle gegen Gaddafi, seinen Sohn Seif el Islam und Geheimdienstchef Abdallah el Senussi.

29. Juni

Frankreich erklärt, Waffen für die Rebellen in den Nefussa-Bergen im Westen des Landes abgeworfen zu haben

15. Juli

Die Libyen-Kontaktgruppe erkennt den Übergangsrat der Rebellen als die „einzige legitime Regierung“ des Landes an.

9. August

Die Gaddafi-Regierung wirft der NATO vor, bei einem Luftangriff auf Sliten 85 Zivilisten getötet zu haben. Die NATO weist dies zurück.

17. August

Der Übergangsrat stellt einen Zeitplan für die Übergabe der Macht an eine demokratische Regierung nach dem Sturz Gaddafis vor. Zwei Tage später geben die Rebellen nach der Einnahme von Gharjan im Süden der Hauptstadt die Eroberung von Sawijah im Westen und Sliten im Osten bekannt.

20. August

Die Rebellen melden die vollständige Einnahme des östlichen Ölhafens Brega, müssen sich später aber wieder in Randbereiche des Ortes zurückziehen.

21. August

Die Aufständischen rücken in Tripolis ein und bringen weite Teil der Hauptstadt unter ihre Kontrolle. Gaddafis Sohn Seif el Islam wird festgenommen, der Machthaber gibt sich in Audiobotschaften weiter kämpferisch.

22. August

Die Kämpfe konzentrieren sich auf das Viertel um Gaddafis Residenz, in der sich der 69-Jährige aufhalten soll.

Kurz zuvor hatte der US-Sender CNN berichtet, dass die Aufständischen nach kurzem Gefecht den internationalen Flughafen von Tripolis unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Nach einem Bericht der britischen BBC waren auch Kämpfe in der Nähe des Journalisten-Hotels Rixos aufgeflammt. Reporter berichteten von heftigen Schusswechseln und schweren Explosionen.

Kommentare (10)

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faelltnichtsein

23.08.2011, 22:32 Uhr

Für all diejenigen, die tatsächlich glauben bei den Rebellen handelt es sich um aufgeklärte Freiheitskämpfer die das Land von Terror befreien werden.

http://obamaslibya.com/
( ich empfehle die Videos nicht vor dem schlafen gehen anzuschauen... einfach nur widerlich... )

Ich fürchte, dass wir schon sehr bald von Menschen überflutet werden die von ihrer Mentalität her eher ins Europa des 14-15Jhd´s passen würden.
Man darf nicht vergessen, dass es im arabischen Raum nie eine Epoche der Aufklärung gab und unsere liegt bereits 200-300 Jahre zurück...
utopisch und anmaßend zu glauben, dass die Arbaer quasi durch uns erleuchtet wurden und gar nicht mehr anders können und wollen als unsere Werte etc. zu übernehmen...

Die Mentalität eines Volkes verändert sich nicht derart schnell...

melodic

24.08.2011, 00:06 Uhr

Lieber "faelltnichtsein",

Links zu solchen Seiten solltest du hier nicht verlinken. Bitte denke daran, dass alle darauf zugreifen können, auch Kinder!

MfG

grizzly

24.08.2011, 01:16 Uhr

Ja, melodic, man will die häßliche Fratze des Krieges nicht sehen. Dabei geht es auch in Libyen nur um eins : Die Kontrolle der Öl- und vor allem Wasservorkommen !
Das weiß so ein Gutmensch, wie Sie es sind, freilich nicht.
Man läßt sich von Desinformation berieseln, gibt seinen gutmenschlichen Senf dazu- und wundert sich, wenn plötzlich die Hölle losbricht...
Ich bin ganz sicher kein Freund von Gaddafi, aber was in den westlichen Medien verbreitet wird, ist einfach nur noch lächerlich. Und Sie glauben den Müll wahrscheinlich auch noch.
Bitte, falls vorhanden, Gehirn einschalten.
Wie lange wäre Gaddafi ( der NICHT die Regierung Libyens ist ) wohl noch an der Macht, wenn das Volk und 42 Nationen gegen ihn sind, weil er Demonstranten schlecht behandelt ?

Dann wäre innerhalb von wenigen Tagen Feierabend gewesen.

Aber das Volk steht hinter Gaddafi und wird ihn bis auf´s Blut verteidigen. Das, was uns u.a. das Handelsblatt hier vorlügt, ist Teil der Nato- Propaganda, mehr nicht. Hier handelt es sich um einen völkerrechtswidrigen Angriff einer Mafia- Organisation ( Nato ) gegen ein freies, selbstbestimmtes Land !
Legen sie endlich Ihre Scheuklappen ab und fangen sie an, selbständig zu denken !
Kleiner " Aufwecker " :
http://info.kopp-verlag.de/video.html;jsessionid=216591AF9CBB40D7092208602EA83A91?videoid=545

Gute Nacht !

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