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28.02.2012

18:58 Uhr

„Sitzen im gleichen Boot“

EP-Präsident Schulz macht den Griechen Mut

Vor dem griechischen Parlament spricht Martin Schulz dem wirtschaftlich angeschlagenen Land Mut zu. Der Präsident des Europäischen Parlaments sprach zudem über das angespannte Verhältnis von Griechen und Deutschen.

Martin Schulz fürchtet, dass die deutsch-griechische Freundschaft durch die Freundschaft vergiftet wird. dapd

Martin Schulz fürchtet, dass die deutsch-griechische Freundschaft durch die Freundschaft vergiftet wird.

AthenDer Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, macht den Griechen Mut. „Wir sitzen im gleichen Boot“, sagte er dem griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias nach einem Fernsehbericht in Athen. Schulz traf die politische Führung und sprach am Abend vor dem griechischen Parlament. In seiner Rede ging er auf die jüngsten Missverständnisse zwischen Deutschen und Griechen ein.

„Es schmerzt mich, erleben zu müssen, dass die jahrzehntelang gute Freundschaft zwischen Griechen und Deutschen durch diese Krise allmählich vergiftet wird“, sagte Schulz laut Redemanuskript. Es sei sein „Herzenswunsch, dass die Kränkungen und Verletzungen heilen, dass anstatt Überheblichkeit, Pauschalurteilen und Verunglimpfungen, wieder Respekt, Dialog und Zusammenarbeit unser Verhältnis bestimmen“, meinte Schulz.

Er erinnerte auch daran, dass erst am Montag der Deutsche Bundestag dem zweiten Hilfspaket zugestimmt habe. „Doch nie darf die Hilfe des einen, die Würde des anderen infrage stellen“, sagte Schulz.

Griechenland steckt nach seinen Worten in einer tiefen Rezession, die Menschen hätten deshalb wieder Hoffnung verdient. Er habe kein Verständnis für jene, die keine Steuern zahlten und ihr Geld außer Landes schafften. „Griechenland muss im Euro bleiben - das ist im besten Interesse von Griechenland und das ist im besten Interesse von Europa. Wir sitzen alle im selben Boot - nur gemeinsam können wir diesen Sturm meistern“, sagte Schulz.

Von

dpa

Kommentare (14)

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Account gelöscht!

28.02.2012, 19:40 Uhr

Ein Schuldensozi in Reinkultur. Für den Herrn Schulz als MEP muss ich mich wirklich fremdschämen. Und alle unsere Politiker können den deutschen Wohlstand nicht schnell genug in der Welt verteilen.

Ich habe den Eindruck, unsere Volksvertreter vertreten jeden, aber nicht ihr eigenes Volk. Wie man sowas wohl nennt...

Rapid

28.02.2012, 19:41 Uhr

Diese gesülzten Politphrasen wie sie ein Herr Schulz bevorzugt, haben nicht unwesentlich mit dazubeigetragen, dass eine Situation jahrelang vernebelt wurde und nicht ausreichend zur Kenntnis derjenigen kam, die hätten zuständig sein müssen, um in der Anfangsphase der Entwicklung korrigierend einzugreifen und zu intervenieren. Herr Schulz und alle Politiker seiner Machart zählen mit zu den Hauptschuldigen dieser Krise.
Das wird man Herrn Schulz und allen Nebelwerfern niemals vergessen und sie werden sich eines Tages für ihre verantwortungslose Politik zur Rechenschaft gezogen werden.
Und sei es nur im Urteil der Geschichte.

Arno

28.02.2012, 20:09 Uhr

Schulz, Chef der abgeschobenen Totalversager aus der Nationenpolitik labert zwecks eigener Legitimierung wieder seine hohlen Parolen aus dem Zentralrat des vereinigten Sozialistenparlament.
Wie sagte er doch so schön: "Wir wollen uns dort nur mästen...äh, im EU-Parlament sind wir uns weitgehend einig, egal bei welchem Thema."
Abschaffen diese nutzlosen Extrafresser.

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