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29.11.2013

22:18 Uhr

Slowenien

Parlament gibt Kapitalspritze für Banken frei

Hilfe für die angeschlagenen Kreditinstitute Sloweniens: Das Parlament hat eine Milliarden-Geldspritze für Banken freigegeben. Für das Bankensystem schlägt in zwei Wochen in Form von EU-Stresstests die Stunde der Wahrheit.

Hilfe für Sloweniens Banken: Das slowenische Parlament hat eine Kapitalspritze von bis zu 4,7 Milliarden Euro gebilligt. dpa

Hilfe für Sloweniens Banken: Das slowenische Parlament hat eine Kapitalspritze von bis zu 4,7 Milliarden Euro gebilligt.

LjubljanaDas slowenische Parlament hat am Freitagabend eine Kapitalspritze von bis zu 4,7 Milliarden Euro für das angeschlagene Bankensystem des Landes gebilligt. Das Gesetz passierte mit 47 Stimmen das 90 Sitze zählende Plenum, die konservative Opposition hatte geschlossen dagegen gestimmt.

Das Geld steht bereit, damit wankende Kreditinstitute nach der Veröffentlichung von Stresstests am 13. Dezember rasch rekapitalisiert werden können.

Für Sloweniens Bankensystem kommt es in zwei Wochen zur Stunde der Wahrheit: Die von der EU überwachten Stresstests für die größten Banken werden zeigen, wie viel Geld der Finanzsektor benötigt - und ob der klamme Euro-Staat genug zuschießen kann.

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Slowenien gilt als das jüngste Euro-Krisenland. Doch zuletzt wurde der Haushalt verabschiedet und die Regierung Bratusek gestützt. Blackrock und andere kaufen Anleihen des Landes – und sorgen für eine Atempause.

Das Land steckt seit 2011 in der Rezession. Brauchen die auf einem Berg fauler Kredite sitzenden Banken zu viel Geld, könnte Slowenien als sechstes Land gezwungen werden, Kredite beim Euro-Rettungsfonds zu beantragen.

Von

afp

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