Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.10.2013

12:08 Uhr

Snowden-Enthüllung

Britische Regierung über Spionage angeblich nicht informiert

Die Mitglieder der britischen Regierung sind scheinbar nicht über die Spionageprogramme des Geheimdienstes GCHQ informiert worden. Der frühere Energieminister Huhne zeigt sich vom Ausmaß der Überwachungen geschockt.

Satellitenschüsseln des GCHQ-Geheimdienstes in Cornwall. Das britische Sicherheitskabinett hätte informiert werden sollen, so Huhne. Reuters

Satellitenschüsseln des GCHQ-Geheimdienstes in Cornwall. Das britische Sicherheitskabinett hätte informiert werden sollen, so Huhne.

LondonDie Mitglieder der britischen Regierung sind nach Angaben des früheren Energieminister Chris Huhne nicht über Spionageprogramme wie PRISM und Tempora des Geheimdienstes GCHQ informiert worden. Er sei vom Ausmaß der Überwachungen geschockt gewesen, die durch die Enthüllungen des US-„Whistleblowers“ Edward Snowden bekanntgeworden wären, sagte Huhne dem „Guardian“ (Montagsausgabe).

Das Kabinett und auch das Nationale Sicherheitskabinett, dem Huhne angehört, seien „total ahnungslos“ gewesen, betonte er. „Wenn jemand informiert hätte werden müssen, dann das Sicherheitskabinett“, sagte Huhne. „Die Enthüllungen setzen ein riesiges Fragezeichen mitten in unseren Überwachungsstaat“, sagte der Liberaldemokrat. Huhne gehört der Regierung nicht mehr an, seit er nach einer Falschaussage vor Gericht zurücktreten und eine mehrwöchige Haftstrafe absitzen musste.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

07.10.2013, 12:24 Uhr

Es stellt sich doch allenorts dieselbe Frage:

WER HERRSCHT hier eigentlich?

Eine kleine Gruppe hinter dem Vorhang? Oder keiner wirklich?

Sicher scheint nur eines - das Volk herrscht nicht.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×