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08.01.2011

17:16 Uhr

Somalia

Islamisten verbieten Handschlag zwischen Mann und Frau

VonMohamed Sheikh Nor (dapd)

Ein Dekret der Al-Shabab-Miliz in Somalia sorgt für Entsetzen: Ohne Verwandtschaftsbeziehung dürfen Männer und Frauen keine Gespräche mehr in der Öffentlichkeit führen, spazieren gehen oder sich begrüßen. Auch Musik und BHs sind als unislamisch untersagt. Bericht aus einem von der islamistischen Miliz beherrschten Landesteil.

Somalische Frau mit hungerndem Kind in Somalia: Das Land leidet unter wirtschaftlicher Not und dem Krieg der islamistischen Miliz gegen die Regierung. DAPD

Somalische Frau mit hungerndem Kind in Somalia: Das Land leidet unter wirtschaftlicher Not und dem Krieg der islamistischen Miliz gegen die Regierung.

MOGADISCHU. Islamisten der Al-Shabab-Miliz in Somalia haben Männern und Frauen eine öffentliche Begrüßung verboten, sofern sie nicht miteinander verwandt sind. Angehörige verschiedener Geschlechter ohne Verwandtschaftsbeziehung dürfen sich in der Öffentlichkeit nicht mehr die Hand geben, nicht miteinander sprechen und nicht gemeinsam spazieren gehen, wie Einwohner im Süden des Landes am Samstag berichteten. Wer sich den Anordnungen widersetzt, kann demnach inhaftiert, ausgepeitscht oder sogar hingerichtet werden.

"Das ist eine furchtbare Regelung", sagte Hussein Ali aus der Stadt Jowhar. "Ich fühle mich wie unter Arrest. Ich habe angefangen, die Begrüßungen weiblicher Bekannter zu ignorieren, um einer Bestrafung zu entgehen." Das Edikt der Al Shabab wird außerdem in der Stadt Elasha durchgesetzt. Die Studentin Hamdi Osman, die dort wohnt, erklärte, Bewaffnete durchsuchten Busse nach alleinreisenden oder nicht angemessen gekleideten Frauen. Sie sei einmal verprügelt worden, weil sie ein traditionelles somalisches Kleid trug statt der langen, schwarzen und konturlosen Robe, die von den Kämpfern der Miliz bevorzugt wird, erzählte die junge Frau.

Die fanatischen Muslime haben Frauen in Südsomalia bereits Arbeit in der Öffentlichkeit verboten. Viele Mütter müssen sich deswegen entscheiden, ob sie mit dem Verkauf von Obst und Gemüse auf dem Markt die Todesstrafe riskieren - oder ob sie zu Hause bleiben, kein Geld verdienen und zusehen, wie ihre Kinder vor Hunger sterben.

Die Al-Shabab-Miliz kontrolliert den Großteil von Süd- und Zentralsomalia und versucht, die von den Vereinten Nationen unterstützte Regierung zu stürzen. Obwohl die Regierung von 8 000 Friedenssoldaten der Afrikanischen Union geschützt wird, hat sie es bislang nicht geschafft, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Selbst Teile der Hauptstadt Mogadischu werden von den islamistischen Aufständischen kontrolliert, wo sie öffentlich Amputationen, Auspeitschungen und Steinigungen als Bestrafung durchführen.

Musik und BHs als unislamisch untersagt

Was konkret verboten ist, hängt vom jeweiligen Kommandeur ab und ist von Stadt zu Stadt verschieden. In Jowhar bestehen die Kämpfer darauf, dass sich Männer einen Bart wachsen lassen, aber die Oberlippe rasieren, wie ein Einwohner berichtete. Aus Angst vor Repressalien wollte er seinen Namen nicht genannt sehen. Als unislamisch verboten sind außerdem Kinos, Musik und Büstenhalter.

"Das letzte Mal ein Lied gehört habe ich vor zwei Jahren, bevor die Aufständischen es geschafft haben, mein Dorf vollständig zu kontrollieren", sagt der Einwohner Bile Hassan. Jetzt macht ihm sogar die bloße Erinnerung an Musik Angst.

Kommentare (30)

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tomtomtoy

08.01.2011, 18:25 Uhr

Ja, der islam und die Frauen hatten schon immer eine "besondere" Daseinsberechtigung .
wie wir auch in diesem "Dokument" lesen können,das schon einige Jahre alt ist !

2. Es ist erlaubt Andersgläubige als Sexsklaven zu haben (Koran 4:23-25)
3. Andersgläubige werden grundsätzlich für geschworene Feinde des islam gehalten. (4:101)
4. Moslems dürfen keine Andersgläubige für Freunde haben (Koran 5:51)
5. Es ist die heilige Aufgabe der Moslems, Andersgläubige zu töten. (Koran 9:5)
6. Der einzige sichere, GARANTiERTE Weg, in den Himmel zu kommen, ist für ein Moslem, Andersgläubige zu töten. (Koran 9:111)
7. Moslems müssen Andersgläubige TERRORiSiEREN. (Koran 8:12)
8. Moslems müssen Andersgläubige belügen um den islam zu helfen und sie dürfen sich Andersgläubigen nicht anvertrauen. (Koran 3:28, 16:106)
9. Andersgläubige müssen sich für eine dieser Möglichkeiten entscheiden: 1. sterben, 2. konvertieren, 3. Dhimmisteuer zahlen, damit sie am Leben gelassen werden (Koran 9:29).
10. Andersgläubige sind böse Menschen, die keine Gnade verdienen. (Koran 98:6)
11. Prügelstrafe für Frauen ist gerechtfertigt. (Koran 4:34)
12. Die Kinderehe ist gerechtfertigt. (Koran 65:4)
13. Vergewaltigung ist gerechtfertigt, wenn es weniger als 4 männliche Zeugen gibt (Koran 24:13)
14. Raub und Diebstahl gegen Andersgläubige ist eine gute Tat.
15. Mohammed heiratete 51-jährig die 6-jährige Aisha.
16. Mohammed vollzog mit ihr die Ehe, als er 54 war, und sie 9.
17. Nur Mohammed darf so viele Frauen heiraten, wie er will. Die anderen dürfen 4 Ehefrauen haben. (Koran 33:50).

tomtomtoy

08.01.2011, 18:30 Uhr

11. Prügelstrafe für Frauen ist gerechtfertigt. (Koran 4:34)
12. Die Kinderehe ist gerechtfertigt. (Koran 65:4)
13. Vergewaltigung ist gerechtfertigt, wenn es weniger als 4 männliche Zeugen gibt (Koran 24:13)
14. Raub und Diebstahl gegen Andersgläubige ist eine gute Tat.
15. Mohammed heiratete 51-jährig die 6-jährige Aisha.
16. Mohammed vollzog mit ihr die Ehe, als er 54 war, und sie 9.
17. Nur Mohammed darf so viele Frauen heiraten, wie er will. Die anderen dürfen 4 Ehefrauen haben. (Koran 33:50).

widerstand10

08.01.2011, 18:45 Uhr

Das heiraten von Kindern im islam sollte man nicht so populär machen, sonst wechseln Pädophile Kutten aus Deutschland noch zum islam. Schliesslich wird an Deutschen Zivilgerichten schon die Sharia bei schwierigen Fällen eingesetz. Zum beispiel bei Scheidung von zwei muslimischen Frauen. Wenn das
auch noch an Strafgerichten eingeführt wird, dann gute Nacht Deutschland.

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