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04.04.2012

15:50 Uhr

Somalia

Sieben Tote bei Selbstmordanschlag in Theater

Mindestens sieben Menschenleben forderte ein Selbstmordsanschlag in Somalia. Eine Frau hat sich offenbar während einer Theateraufführung in die Luft gesprengt. Auch Premierminister Mohamed Abdullahi war unter den Gästen.

Etliche Menschen wurden bei dem Selbstmordattentat verletzt. Reuters

Etliche Menschen wurden bei dem Selbstmordattentat verletzt.

Addis Abeba/MogadischuBei einem Selbstmordanschlag in einem Theater der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Mittwoch mindestens sieben Menschen getötet worden. Unter den Opfern sind auch der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOC), Aden Yabarow Wiish, und der Chef des somalischen Fußballverbandes, Said Mohamed Nur. Der Präsident des Internationalen Olympischen Kommittees (IOC), Jacques Rogge, zeigte sich „geschockt“ über das Attentat.

Eine Frau habe sich bei einer Aufführung in dem Gebäude in die Luft gesprengt, sagte ein Zeuge am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. An der Veranstaltung nahm auch Premierminister Mohamed Abdullahi teil. Er blieb unverletzt.

Die Wiedereröffnung des historischen Theaters nach 20 Jahren war im vergangenen Monat als Zeichen neuer Stabilität und Sicherheit in dem Krisenstaat gewertet worden. Das Attentat wird der islamistischen Al-Schabaab-Miliz zugeschrieben, die seit fünf Jahren gegen die Übergangsregierung in Mogadischu kämpft.

Von

dpa

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