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09.11.2013

02:38 Uhr

Somalia

Tote und Verletzte bei Anschlag in Mogadischu

Der Terror in Somalia nimmt kein Ende: In Mogadischu detonierte vor einem populären Hotel eine Autobombe, fünf Menschen wurden getötet, 26 verletzt. Unter den Opfern sollen Zivilisten und ein Abgeordneter gewesen sein.

Fünf Tote und zahlreiche Verletzte in Magadischu: Eine Autobombe detonierte vor einem beliebten Hotel. AFP

Fünf Tote und zahlreiche Verletzte in Magadischu: Eine Autobombe detonierte vor einem beliebten Hotel.

MogadischuBei der Explosion einer Autobombe vor einem Hotel in Mogadischu sind am Freitagabend fünf Menschen getötet und 26 Personen verletzt worden. Die Terroristen hätten versucht, auch in dem populären Maka-Almukarma Hotel im Stadtteil Hodan Sprengkörper zu zünden, berichtete Polizeisprecher Mohamed Yusuf Madaale der Nachrichtenagentur dpa. Dies sei aber nicht gelungen. Mehrere Verdächtige seien am späten Abend festgenommen worden.

Unter den Opfern befanden sich den Angaben nach zwei Polizisten, zwei Zivilisten und ein Abgeordneter. „Mehrere Autos wurden bei der Explosion vor dem Hotel völlig zerstört“, sagte der Augenzeuge Mohamud Ali.

Sicherheitskräfte riegelten die Umgebung des Maka-al-Mukarama-Hotels umgehend ab. Dieses liegt an einer belebten Straße und gehört zu den teuersten der Stadt. Das Restaurant und das Café des Hotels sind bei der politischen Elite beliebt. Medienberichten zufolge hielten sich zum Zeitpunkt des Anschlags mehrere bedeutende Persönlichkeiten in dem Gebäude auf. Ein Mann mit einer Sprengstoffweste wurde am Tatort festgenommen.

Somalia: Tote bei Anschlag vor Büro des Regierungschefs

Somalia

Tote bei Anschlag vor Büro des Regierungschefs

Vor dem Büro des somalischen Regierungschefs Abdi Farah Shirdon Said hat sich ein Attentäter in die Luft gesprengt. Dabei riss er nach Armeeangaben fünf weitere Menschen mit in den Tod.

Bis zum Abend hatte sich niemand zu dem Terroranschlag bekannt. Somalia leidet seit mehr als zwei Jahrzehnten unter einem blutigen Bürgerkrieg vor allem zwischen der - von afrikanischen Truppen unterstützten - Zentralregierung und der radikalislamistischen Al-Shabaab-Miliz. Sie ist für zahlreiche Terroranschläge verantwortlich.

Die somalische Regierung verurteilte scharf den „feigen Akt des Terrorismus“. „Einmal mehr haben die Feinde des Friedens ihr wahres Gesicht gezeigt“, sagte Ministerpräsident Abdi Farah Shirdon am Freitagabend. Die Terroristen würden die Regierung und das somalische Volk nicht vom Weg des Fortschritts und Friedens abbringen.

Von

dpa

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