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03.08.2011

21:34 Uhr

Somalia

Zweite deutsche Fregatte gegen Piraterie

Deutschland beteiligt sich mit einem weiteren Schiff an der EU-Mission "Atalanta". Mit ihr sollen die Piraten vor der Küste Somalias bekämpft werden - ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Hilfsleistungen in das Land.

Die Fregatte "Bayern" verlässt den Marinestützpunkt in Wilhelmshaven. Bald soll ihr die "Köln" folgen. Quelle: dpa

Die Fregatte "Bayern" verlässt den Marinestützpunkt in Wilhelmshaven. Bald soll ihr die "Köln" folgen.

BerlinDie Deutsche Marine verstärkt ab Anfang September die EU-geführte Anti-Piraten-Operation „Atalanta“ mit einer zweiten Fregatte. Das Schiff „Köln“ werde Ende August aus Wilhelmshaven auslaufen, teilte die Bundeswehr am Mittwoch in Berlin mit. Derzeit liegt die deutsche Fregatte „Niedersachsen“ im Hafen von Dschibuti und übergibt dort ihre Aufgaben an die Fregatte „Bayern“. Nach der für Donnerstag geplanten Übergabe des Kommandos kehre die „Niedersachsen“ nach Wilhelmshaven zurück.

Zu dem „Atalanta“-Verband gehören den Angaben zufolge derzeit neben den deutschen Fregatten drei weitere Schiffe aus Spanien, Portugal und Griechenland sowie drei Flugzeuge zur Seefernaufklärung aus Spanien und Luxemburg. „Atalanta“ ist der militärische Beitrag der EU zu Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias. Die Mission soll insbesondere die durch Piratenüberfälle gefährdeten humanitären Hilfslieferungen des Welternährungsprogramms sichern.

Von

afp

Kommentare (1)

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Thomas-Melber-Stuttgart

03.08.2011, 21:57 Uhr

Mittlerweile sollte sich doch die Erkenntnis durchgesetzt haben, daß man Piraterie nur durch eine Landoperation wirksam bekämpfen kann, einschließlich der Zerschlagung des Netzwerkes im Hintergrund (was dann aber Polizeiarbeit ist).

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