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12.01.2013

04:11 Uhr

Sparpaket

Griechenland beschließt Steuererhöhungen

Griechenland erhöht seine Steuern. Damit erfüllt der Staat die Voraussetzungen für die Auszahlung von Kediten in Höhe von 14,7 Milliarden Euro. Außerdem schafft der Mittelmeerstaat zahlreiche Steuerausnahmen ab.

Griechenland erhöht seine Steuern. Außerdem schafft der Mittelmeerstaat zahlreiche Steuerausnahmen ab. dpa

Griechenland erhöht seine Steuern. Außerdem schafft der Mittelmeerstaat zahlreiche Steuerausnahmen ab.

Das griechische Parlament hat in der Nacht zum Samstag ein Paket von Steuererhöhungen und weiteren Belastungen beschlossen. Mit dem Paket, das unter anderem die Steuern auf Unternehmensgewinne um sechs Punkte auf 26 Prozent anhebt, erfüllt Griechenland weitere Auflagen für die Hilfen der Euro-Länder.

Das Parlament billigte mit einer Mehrheit von 163 seiner 300 Mitglieder auch die Abschaffung zahlreicher Ausnahmen im Steuerrecht. Die Neuregelung soll nach den Planungen der Regierung in Athen in diesem und im nächsten Jahr insgesamt 2,5 Milliarden Euro in die leeren Staatskassen bringen. "Es ist ein Gesetz der steuerlichen Verantwortlichkeit und Notwendigkeit, die von uns verlangt wird, um die nächste Hilfstranche zu erhalten", warb Finanzminister Yannis Stournaras vor der Abstimmung um die Unterstützung der Parlamentarier.

Die neue Steuergesetzgebung ist Teil eines 13,5 Milliarden-Sparpakets auf das sich die Regierung in Athen und die Geberländer im November verständigt hatten. Die Verabschiedung war Voraussetzung für die Auszahlung weiterer 14,7 Milliarden an Krediten bis Ende März. Schon im vergangenen Monat hatten die Geber aus EU, EZB und Internationalem Währungsfonds Hilfen im Volumen von 34,3 Milliarden Euro freigegeben.

Von

rtr

Kommentare (10)

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bruder_grimm

12.01.2013, 09:05 Uhr

Jeden Tag neue Augenwischerei aus dem Land der Märchen. Gääääääääääääähn!!!!

Account gelöscht!

12.01.2013, 09:15 Uhr

Mal ganz davon ab, dass sich da unten eh niemand an Gesetze und Vereinbarungen hält, welcher Schwachkopf kommt auf die Idee, in der wirtschaftlichen Lage die Unternehmenssteuern zu erhöhen? Ist die Arbeitslosigkeit noch nicht groß genug? Will man das kleine bisschen Wirtschaft auch noch kaputt machen? Das Ziel aller Parteien kann offensichtlcih nur sein, GR für ewig zu alimentieren. Sonst würde man die sinnlosen Beamten vor die Tür setzen und die bescheuerten Vergünstigungen für Hinz und Kunz eliminieren, aber die Unternehmen eher ent- ale belasten. Wo Politik im Spiel ist, herrscht nur Unfähigkeit. In diesem Fall bleibt tatsächlich nur zu hoffen, dass die Griechen diese Maßnahmen ignorieren wie sie alles andere auch versprochen und nicht umgesetzt haben,

The_Observer

12.01.2013, 09:20 Uhr

"Das Parlament billigte mit einer Mehrheit von 163 seiner 300 Mitglieder auch die Abschaffung zahlreicher Ausnahmen im Steuerrecht."

Das würde uns in Deutschland auch ganz gut zu Gesicht stehen...

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