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12.05.2014

09:23 Uhr

Spionage

Nordkorea will keine Drohnen geschickt haben

Seoul hatte Absturz von drei unbemannten Flugzeugen gemeldet. Die Maschinen sollen wegen eines Motorschadens abgestürzt sein. Doch der Nachbar Nordkorea weist die Vorwürfe, die Drohnen geschickt zu haben, zurück.

Angeblich keine Spionage: Die nordkoreanische Führung bestreitet, unbemannte Drohnen über die Grenze nach Südkorea geschickt zu haben. dpa

Angeblich keine Spionage: Die nordkoreanische Führung bestreitet, unbemannte Drohnen über die Grenze nach Südkorea geschickt zu haben.

SeoulNordkorea hat den Vorwurf des Südens zurückgewiesen, mehrere Spionagedrohnen über die Grenze geschickt zu haben. Ein Militärsprecher nannte die Vorwürfe eine „Scharade für Konfrontation” und warnte die US-Regierung, sich von ihrem ostasiatischen Verbündeten und dessen Präsidentin, der „schändlichen politischen Prostituierten” Park Geun Hye, manipulieren zu lassen, wie die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Montag berichtete. Das südkoreanische Verteidigungsministerium hatte vergangene Woche mitgeteilt, es seien drei abgestürzte Drohnen aus Nordkorea im Süden entdeckt worden.

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„Wenn Washington nur darauf achtet, was seine Handlanger austrompeten, wird es sich dem Vorwurf aussetzen, ein seniler Opa zu sein, der ein weinendes Kind zu trösten versucht”, sagte der nordkoreanische Militärsprecher laut dem KCNA-Bericht. Laut Seoul wurden die unbemannten Spionageflugzeuge nahe der See- und Landgrenze zum Norden zwischen dem 24. März und dem 6. April entdeckt. Eine der Drohnen sei wegen eines Motorschadens abgestürzt, die anderen beiden wegen Treibstoffmangels. Laut Seoul sollten sie südkoreanische Militäranlagen ausspionieren und dann in den Norden zurückkehren.

Von

afp

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