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12.11.2012

13:34 Uhr

Staatsbesuch

Lissabons Denkmäler tragen für Merkel Schwarz

Protestler haben Denkmäler in Lissabon für den Besuch von Kanzlerin Merkel in Schwarz gehüllt. Bürger wurden aufgefordert, selbst schwarze Kleidung zu tragen. Mit den Aktionen protestieren Gegner gegen das „Spardiktat“.

Die Puppenspielerin: Anti-Angela-Merkel-Graffiti in Lissabon. AFP

Die Puppenspielerin: Anti-Angela-Merkel-Graffiti in Lissabon.

LissabonAnlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Lissabon haben Gegner der Sparpolitik Denkmäler mit schwarzen Bändern verhüllt. Rund ein Dutzend Statuen im Zentrum der Hauptstadt waren betroffen und sollten ein Zeichen der Trauer setzen. Eine Online-Kampagne rief alle Portugiesen auf, während des Merkel-Besuchs selbst schwarze Kleidung zu tragen. Zudem haben Demonstranten Plakate aufgehängt, die Merkel, Ministerpräsident Pedro Passos Coelho und EZB-Chef Mario Draghi in einem Casino zeigen mit der Aufschrift: „Wir zahlen, die spielen, die Bank gewinnt.“

Die führende Wirtschaftszeitung „Diario Economico“ beschuldigte Merkel in einem Meinungsbeitrag zudem, sie habe aus Portugal einen „ökonomischen Frankenstein“ gemacht. Das Blatt warnte in diesem Zusammenhang vor einer Abwärtsspirale.

Merkel will in Lissabon mit Coelho wie auch mit Präsident Anibal Antonio Cavaco Silva zusammentreffen. Dabei sollte es darum gehen, wie Portugal Ende 2014 wieder Zugang zu den internationalen Finanzmärkten bekommen kann. Portugal erhält seit 2011 ein Hilfsprogramm vom Euro-Rettungsschirm EFSF sowie dem IWF in Höhe von 79,2 Milliarden Euro. Das Programm läuft Ende 2014 aus.

Merkel hatte am Wochenende die anhaltend hohen Kreditzinsen für portugiesische Unternehmen kritisiert, die Investitionen faktisch unmöglich machten. Mehrfach hat sie betont, dass Portugal auf dem richtigen Reformpfad sei und die Wettbewerbsfähigkeit durch sinkende Lohnstückkosten wieder zunehme.

Von

rtr

Kommentare (7)

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Frank3

12.11.2012, 16:38 Uhr

KAUFKRAFT VERNICHTEN FÜR GELDSELNBSTZWECKGELD IST NICHT WETTBEWERBSFÄHIG MACHEN sondern MASSEN ÜBERALL GLEICH BILLIG MACHEN und wer soll den Produzierten . . . dann kaufen , wo ALLE GESELLSCHAFTEN AN KAUFKRAFT VERLIEREN ??? IST DOCH IMPLODIEREN von WIRTSCHAFT , wo NUR NOCH BILLIG PRODUKTE GEKAUFT WERDEN KÖNNEN , von MASSE , also von Monopole und die BRAUCHEN AM WENIGSTEN ARBEITSKRÄFTE , also AM WENIGSTEN MODIFIKATION MIT KAUFKRAFT GEBEN . . .

PIRATENsender-ECB

12.11.2012, 19:17 Uhr

soviel zu trikotausch von den radio freies polen gleiwice, es folgt Pol-SKA!

http://central.banktunnel.eu/seit-5-uhr-45.jpg

Fehrmann

12.11.2012, 19:20 Uhr

GaiusJulius hat doch einfach recht; Er fand vielleicht nicht die passenden Worte.

Ich wohne seit 17 Jahren in Portugal. Einen Handwerker bekommen Sie nur schwarz; Daran haben sich alle gewöhnt. Wenn Sie eine Reparatur am Auto machen lassen; Die Ersatzteile auf Rechnung, der Rest schwarz. Der Arzt steckt hohe Summen ein, natürlich schwarz. Genauso läuft es im Restaurant.

Und für dieses System geben wir unser hat erarbeitetes Geld aus.

In den letzten Jahren hat sich überhaupt nichts geändert. Im letzten Halbjahr vor der Wahl hat sozialdemokratische Ex-Ministerpräsident Sokrates noch für eine Milliarde einen Hochgeschwindigkeitszug nach Madrid bauen wollen. Man sieht doch klar, diese Politiker haben keinerlei Ahnung wie man ein Land führt.

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