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31.07.2014

13:50 Uhr

Staatskonzern State Grid

Chinesen kaufen Teil von Italiens Energienetz

Der chinesische Staatskonzern State Grid kauft Anteile an Italiens Energienetz – von einer Bank, die zu 80 Prozent dem Staat gehört. Rom plant unterdessen weitere Verkäufe, um das Staatsdefizit zu reduzieren.

Ein chinesischer Staatskonzern übernimmt Anteile an Italiens Energienetz. dpa

Ein chinesischer Staatskonzern übernimmt Anteile an Italiens Energienetz.

RomItalien hat dem Verkauf von Teilen seines Energienetzes an den chinesischen Staatskonzern State Grid zugestimmt. Der Vertrag zwischen dem Unternehmen und der staatlichen italienischen Bank Cassa Depositi e Prestiti (CDP) wurde am Donnerstag im Beisein von Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi unterzeichnet.

Der chinesische Netzbetreiber übernimmt für mindestens 2,1 Milliarden Euro insgesamt 35 Prozent der Anteile an der CDP-Tochterfirma CDP Reti, wie das Institut bereits am Mittwochabend mitgeteilt hatte.

Zuvor hatte der Verwaltungsrat des Unternehmens grünes Licht für die Übernahme gegeben. Nach Abschluss des Deals will CDP zudem weitere 14 Prozent der Anteile an der Energie-Holding an andere italienische Investoren abgeben. CDP gehört zu 80 Prozent dem Staat.

Die Regierung in Rom hatte in der Vergangenheit bereits bei zahlreichen Staatskonzernen einen Verkauf von Anteilen vorangetrieben, um mit den Einnahmen Italiens hohes Staatsdefizit zu reduzieren.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Herr Peter Spiegel

31.07.2014, 14:24 Uhr

Unglaublich die EU-Sozen, die Infrastruktur verkaufen, überall der gleiche Sauerei, eine Schande.

Herr Manfred Zimmer

31.07.2014, 14:40 Uhr

"Chinesen kaufen Teil von Italiens Energienetz"

Klever! Was China darf, darf Deutschland auch!
Statt Hilfsgelder nach Griechenland, Italien, Spanien und Portugal zu verschenken, sollten Deutschland ebenso Eigentum in diesen Staaten erwerben.

Weshalb sollte Deutschland nicht Territorium in diesen Staaten erwerben? Das ist doch allemal für beide Seiten besser, als das Geld nach dort zu verschenken und die dortigen Bürger wieder alleine zu lassen.

Geld und Eigentum ist genug da. Es muss nur in einem Deal zusammengebracht werden.

Die EZB sollte feststellen wieviel Geld sie schon aus der Altersversorgung der Deutschen entnommen und in den Süden transferiert hat. Weshalb sollten die deutschen Bürger diese ihre Zahlungen nicht in den genannten Ländern abwohnen dürfen?

G. Nampf

31.07.2014, 14:55 Uhr

@ Herr Manfred Zimmer

"Weshalb sollte Deutschland nicht Territorium in diesen Staaten erwerben?"

Schön wäre Südtirol. ;-)

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