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14.10.2015

19:45 Uhr

Stahl-Streit mit EU und Japan

China verliert Berufungsverfahren bei der WTO

China hat im Streit um seine Antidumpingzölle auf Edelstahlrohre ein Berufungsverfahren verloren. Die WTO bekräftigte das Urteil vom Februar – und gab der EU und Japan auch noch in anderen Punkten Recht.

China hatte japanischen und europäischen Herstellern vorgeworfen, Edelstahlröhren zu billig zu verkaufen - und deshalb 2012 Strafzölle eingeführt. Reuters

Streit um Edelstahlrohre

China hatte japanischen und europäischen Herstellern vorgeworfen, Edelstahlröhren zu billig zu verkaufen - und deshalb 2012 Strafzölle eingeführt.

GenfChina hat vor der Welthandelsorganisation (WTO) auch ein Berufungsverfahren im Streit über seine Anti-Dumping-Zölle auf bestimmte Edelstahlröhren aus der EU und Japan verloren. Die Entscheidung des zuständigen WTO-Gremiums vom Mittwoch ist endgültig. Es geht um nahtlose Edelstahlröhren, die etwa in Kohlekraftwerken eingesetzt werden.

China hatte japanischen und europäischen Herstellern vorgeworfen, sie zu billig zu verkaufen - und deshalb 2012 Strafzölle eingeführt. Japan brachte den Fall vor die WTO. Die EU hatte sich später etwa mit dem deutschen Hersteller Salzgitter angeschlossen.

Die Entscheidung der WTO ist nicht rückwirkend gültig. Damit müsste auch ein eventuell aufgetretener Schaden von China nicht erstattet werden.

Von

rtr

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