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17.05.2013

16:45 Uhr

Starkes Signal für Wachstum

Stimmung der US-Verbraucher steigt auf Rekordhoch

Einer der wichtigsten Indikatoren für die Konjunktur der USA ist auf ein Sechs-Jahres-Hoch geklettert. Das Barometer für Verbrauchervertrauen lag deutlich höher als im April – weit über dem von Experten erwarteten Wert.

Shoppingmeile Fifth Avenue: Der amerikanische Verbraucherindex ist gestiegen und beflügelt den Dollar-Kurs. AFP

Shoppingmeile Fifth Avenue: Der amerikanische Verbraucherindex ist gestiegen und beflügelt den Dollar-Kurs.

Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich überraschend deutlich aufgehellt und ist so gut wie zuletzt im Juli 2007. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg im Mai auf 83,7 von 76,4 Punkten im Vormonat, wie die Universität Michigan am Freitag nach vorläufigen Berechnungen mitteilten. Befragte Analysten hatten nur mit einem Wert von 78,0 gerechnet.

Die Verbraucherstimmung gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung der USA aus.

Im ersten Quartal hatten die Konsumenten ihre Ausgaben noch um 3,2 Prozent gesteigert und damit so stark wie seit Ende 2010 nicht. Dies verhalf der gesamten Wirtschaft zu einem Plus von auf das ganze Jahr gerechnet 2,5 Prozent zum Vorquartal.

Das sind die wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt

Platz 1

Hongkong

Platz 2

USA

Platz 3

Schweiz

Platz 4

Singapur

Platz 5

Schweden

Platz 6

Kanada

Platz 7

Taiwan

Platz 8

Norwegen

Platz 9

Deutschland

Platz 10

Katar

Quelle

IMD-„World Competitiveness Ranking“ 2012.

Die Schweizer Business-School IMD veröffentlich seit 1989 jährlich ihr Wettbewerbsranking. Dazu befragen die Wissenschaftler mehr als 4200 internationale Geschäftsleute. Die Länder werden nach über 300 Kriterien bewertet.

Die Aussicht auf bessere Konjunkturentwicklung sowie Äußerungen der US- Notenbank Federal Reserve über ein mögliches Auslaufen ihres Anleihekaufprogramms sorgten für Rückenwind beim Dollar. Die US-Währung legte gegenüber allen anderen wichtigen Währungen zu. Für den Euro ging es zum Dollar 0,5 Prozent abwärts auf 1,2821 Dollar je Euro.

Am späten Donnerstagabend hatte John Williams, Präsident der Federal Reserve Bank von San Francisco, eine Verringerung des Bondkaufprogramms bereits im Sommer in Aussicht gestellt. „Es ist klar, dass sich der Arbeitsmarkt seit September verbessert hat“, sagte Williams in einer Rede in Portland im US-Bundesstaat Oregon. „Wir könnten das Ausmaß unserer Wertpapierkäufe etwas reduzieren, möglicherweise bereits in diesem Sommer und das Programm gegen Ende des Jahres abschließen“, führte er aus.

Die Fed kauft jeden Monat US-Staatsanleihen und Hypothekenpapiere im Volumen von 85 Mrd. Dollar. Die Käufe haben die Bilanz der Notenbank auf über 3,3 Billionen Dollar anschwellen lassen.

Kommentare (8)

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Gast

17.05.2013, 16:49 Uhr

Durch wen, was und überhaupt wie wird dieser Wert von 83,7 zustande gebracht?

Account gelöscht!

17.05.2013, 17:09 Uhr

Fragen Sie mal die 45 Millionen Amis die auf Fressensmarken angewiesen sind...vielleicht können die Auskunft geben.

Wie gesagt, ich weiss nicht woher man den Bockmist nimmt der hier verzapft wird. Eigentlich ists wieder an der Zeit die MEldung "Rekordbeschäftigung" oder "Inflation so niedrig wie nie" zu bringen. Kommt wahrscheinlich nächste Woche :D

keeper

17.05.2013, 17:17 Uhr

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