Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.01.2011

01:38 Uhr

State of the Union

Palin pöbelt mit Kraftausdrücken gegen Obama

"What the fuck?", fragt die Vertreterin der konservativen Tea Party auf Obamas Rede zur Lage der Nation zurück. Palins konkrete Kritik: Der Plan des Präsidenten, mehr in Hochgeschwindigkeitszüge als in Autobahnen zu investieren, sei unamerikanisch - er führe zu Sozialismus in den USA.

Scheut auch derbeProvokationen nicht: Sarah Palin. Quelle: Reuters

Scheut auch derbeProvokationen nicht: Sarah Palin.

HB WASHINGTON. Die konservative republikanische US-Politikerin Sarah Palin hat eine scharfe Antwort auf die Rede von Präsident Barack Obama zur Lage der Nation veröffentlicht. In einem Beitrag auf der Internetplattform Facebook wies sie daraufhin, dass Obama seine Rede unter das Motto "Winning the Future" ("Die Zukunft gewinnen") gestellt habe.

Die Abkürzung dieser Überschrift, "WTF" sei eine passende Zusammenfassung der Rede. "WTF" ist eine im Internet populäre rhetorische Frage "What the fuck?" (etwa: "Was zum Teufel?").

Palin beließ es nicht bei ihrer schriftlichen Kritik. Bei einem Auftritt im konservativen Fernsehender Fox News sagte sie, in Obamas Rede habe es am Dienstag "viele "WTF'-Momente" gegeben.

Besonders Obamas Ideen zu Investitionen beispielsweise in Hochgeschwindigkeitszüge nannte sie unausgegoren und "uralte Rhetorik". Was Obama "Investitionen" nenne, laufe bloß auf mehr Staatsausgaben und damit auf so etwas wie Sozialismus hinaus. Palin warf dem Präsidenten auch vor, heimlich die Steuern erhöht zu haben.

Auf Obamas Aufruf zur Einheit, um gemeinsam die Herausforderungen an di USA zu gehen, ging sie nicht ein.

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

tbhomy

28.01.2011, 09:09 Uhr

Sarah Palin ist eine Gefahr für neue demokratische Ansätze und den Frieden der zukünftigen Welt.

Gung Bong

28.01.2011, 09:59 Uhr

Diese Person ist die Essenz des durchschnittlichen Mehrheitsamerikaners. Ungebildet, dumm, dreist, eingebildet, brutal und gierig - mit einem Wort, GEFÄHRLiCH. ich bin glücklich im alten Europa leben zu können.

Klaus Ermecke

28.01.2011, 10:11 Uhr

"Palins konkrete Kritik: Der Plan des Präsidenten, mehr in Hochgeschwindigkeitszüge als in Autobahnen zu investieren, sei unamerikanisch - er führe zu Sozialismus in den USA."

So weit die Kurzzusammenfasssung: Züga als Sozialismus! Aber der nicht viel längere Artikel zeigt dann bereits, daß Palin das gar nicht gesagt hat! Vielmehr war ihre Kritik, daß die Erhöhung der Staatsausgaben auf etwas "wie Sozialismus" hinauslaufe. Das ist eine ganz andere Aussage!

Deutschland, deine Journalisten! ich habe gerade in anderer Sache in einem Rundschreiben der FAZ "journalistische Fünftklassigkeit" vorgeworfen, weil sie einen Redakteur gegen Kritiker des Klimawahns hetzen läßt. Hier schreibt nun jemand im Handelsblatt zumindest sehr flüchtig. Wenn die "westliche Linke" meint, Sarah Palin zur Spott- und Hassfigur machen zu müssen, braucht das Handelsblatt sich dem ja nicht unbedingt anzuschließen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×