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21.01.2005

22:01 Uhr

Stationierung von palästinensischen Grenzsoldaten im Gazastreifen hat begonnen

Islamischer Dschihad stellt Waffenruhe in Aussicht

Palästinenser-Präsident Abbas bemüht sich, radikale Gruppen zu einer Waffenruhe zu bewegen. Eine Waffenruhe werde es nicht ohne Gegenleistung geben, sagte ein Sprecher des islamischen Dschihad.

HB BERLIN. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat sich am Freitagabend zu weiteren Gesprächen über eine mögliche Waffenruhe mit den radikalen Palästinensergruppen Hamas und Islamischer Dschihad getroffen. Berichte über eine angebliche Einigung auf Waffenruhe wies der Islamische Dschihad zurück. Die Gespräche dauerten an. Eine Waffenruhe werde es nicht ohne Gegenleistung geben, sagte ein Dschihad-Sprecher. Auch Israel müsse dazu bereit sein.

Die Hamas deutete an, zumindest vorübergehend die Gewalt einzustellen. «Wir können nicht verhandeln und zur selben Zeit Raketen abschießen», sagte ihr Sprecher Muschir al Masri der AP.

Unterdessen begannen die Palästinenser mit der Stationierung von Grenzsoldaten im Gazastreifen. Die ersten hundert palästinensischen Polizisten bezogen Stellung, wie die Nachrichtenagentur AP meldet. Sie sind Teil eines Kontingents von mehreren tausend Sicherheitskräften, die vor allem das Abfeuern von Raketen auf israelisches Territorium und jüdische Siedlungen verhindern sollen.

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