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01.02.2012

21:25 Uhr

Steinmeier

Finanztransaktionssteuer soll Kristenstaaten helfen

Eine mögliche Finanztransaktionssteuer soll Frank-Walter Steinmeier zufolge vor allem den Krisenländern der Euro-Zone zugute kommen. In der Debatte um die umstrittene Maßnahme birgt der Vorschlag zusätzlich Sprengstoff.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Walter Steinmeier. dpa

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Walter Steinmeier.

HamburgSPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier will mit den Einnahmen aus einer möglichen Finanztransaktionssteuer in der Euro-Zone vor allem die Krisenländer unterstützen. Der „Financial Times Deutschland“ sagte Steinmeier, die Einnahmen sollten nicht in die nationalen Haushalte fließen, sondern „europäisch gesteuert“ werden. „Die Verteilung der Einnahmen sollte nicht nach Proporz gehen, sondern nach Dringlichkeit“, sagte der SPD-Politiker. Mit dem Geld könnten Impulse für Wachstum in den Ländern finanziert werden, die am stärksten unter der Finanz- und Wirtschaftskrise leiden.

Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer ist in der EU und innerhalb der Bundesregierung heftig umstritten. Steinmeiers Vorschlag birgt zusätzlichen Sprengstoff für die Debatte. Sollte eine Finanzmarktsteuer in der Euro-Zone eingeführt werden, wäre das Steueraufkommen in Finanzzentren wie Frankfurt oder Paris am größten. Von der Steuer profitieren würden nach Steinmeiers Vorschlag dagegen vor allem die Krisenstaaten in Südeuropa.

Von

dapd

Kommentare (10)

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EDBxx

01.02.2012, 21:55 Uhr

Typisch SPD -- Deutsche Bürger abzocken, ihnen den Inflationsausgleich durch Anheben des Freibetrages verweigern und das Geld plus zusätzliche Steuern lieber in überschuldeten Staaten geben, damit deren Oberschicht sich weiter hemmungslos bereichern kann!

Die SPD hat ist lernunfähig!

Steuerzahler

01.02.2012, 22:38 Uhr

Wirklich schade, dass man in der SPD offenbar nicht in der Lage ist, den Unterschied zwischen Solidarität und Missbrauch von Solidarität zu erkennen.

Arno

01.02.2012, 22:41 Uhr

Das kann der sich in seine weißen Haare schmieren. Ihre erträumten Multimilliarden werden sie nie erlösen, weil mit Einführung der Steuer der Handel in dem Volumen nicht mehr stattfinden wird. Auch am Finanzmarkt wächst das Geld nicht von den Bäumen sondern muß, um eine Steuer zahlen zu können, woanders fehlen. Die Roten und ihre naive Vorstellung vom Goldesel. Zum totlachen diese Partei.

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