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26.10.2011

19:06 Uhr

Steuersenkung

Seehofer stellt eigenes Steuer-Konzept vor

Im Steuerstreit der Koalition hat Seehofer ein eigenes Konzept zur Steuersenkung entwickelt. Insider berichten, er wolle Bezieher einfacher Einkommen durch die Einführung eines Soli-Freibetrags von 200 Euro entlasten.

Seehofer schmiedet jetzt eigene Steuer-Pläne. dpa

Seehofer schmiedet jetzt eigene Steuer-Pläne.

MünchenIm Steuerstreit der schwarz-gelben Koalition legt CSU-Chef Horst Seehofer nun ein eigenes Steuersenkungsmodell vor. Weil er eine Einkommensteuerreform wegen des Widerstands der Länder im Bundesrat nach wie vor nicht für umsetzbar hält, will er eine Entlastung der Bürger über den Solidaritätszuschlag erreichen. Grundzüge seines Modells skizzierte der bayerische Ministerpräsident am Mittwoch in einer internen Sitzung der CSU-Fraktion in München.

Seehofers Überlegungen laufen darauf hinaus, dass beispielsweise eine Familie mit zwei Kindern und einem Jahreseinkommen von bis zu etwa 50.000 Euro pauschal um rund 400 Euro jährlich entlastet wird.
Um dies zu erreichen, soll es einen Freibetrag beim Soli von 200 Euro geben. Hinzukommen soll eine sogenannte Kinderkomponente von etwa 100 Euro pro Kind. Seehofer strebe auf diesem Weg eine Entlastung der Bürger um insgesamt vier Milliarden Euro an, hieß es in der CSU. Das Modell sei aber noch nicht zu Ende durchgerechnet, wurde betont. Zudem wird ein Nachteil gesehen: Bezieher eines Jahreseinkommens von bis zu etwa 15.000 Euro profitieren nicht - diese zahlen keinen Soli.

Seehofer machte in der Fraktionssitzung nach Angaben von Teilnehmern deutlich, dass er eine Entlastung der Bürger über die Einkommensteuer für die bessere Variante halte. Das hatten vergangene Woche auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vorgeschlagen. Weil sie damit aber ohne Zustimmung der CSU vorgeprescht waren, hatte Seehofer massiv interveniert - es kam zum Koalitionskrach. In der Sache legte Seehofer Widerspruch ein, weil er das Modell nicht für umsetzbar hält. Denn einer Einkommensteuerreform müsste auch der Bundesrat zustimmen. Dort gibt es aber auch Widerstand von CDU- Ministerpräsidenten.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

26.10.2011, 21:53 Uhr

Wo war Seehofer heute im Bundestag?
Er hat seine Partei und das Volk belogen ..
"Bis hier her und nicht weiter" sagte er

Jetzt verkriecht sich Seehofer Pfü Deibel

Account gelöscht!

26.10.2011, 21:54 Uhr

Also auch nur Zensur dann erspare ich mir hier meine Beiträge und sie können mich am Arsch lecken

Ihre Hild Fuls

Profit

26.10.2011, 22:07 Uhr

Der Mann ist politisch tot. Selbst CSU-Leute wählen demnächst Uhde. Sozis sind sie beide. Nur der echte ist intelligenter und hat mehr "drauf"! Seehofer ist und bleibt ein kleinkarierter Pillenzähler.

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