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03.10.2012

14:07 Uhr

Straßenwahlkampf

Romney und Obama reißen sich um Denvers Frauen

VonAstrid Dörner

Vor dem TV-Duell buhlen die Kandidaten für das Präsidentenamt um die Gunst der Frauen. Herausforderer Mitt Romney versucht mit Wirtschaftsthemen zu punkten. Sein Team hat außerdem eine Anekdote für Hausfrauen auf Lager.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney mit Passanten in Denver. dapd

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney mit Passanten in Denver.

Die Tafel sorgt für Aufsehen in der Innenstadt von Denver. „Ich möchte Mitt fragen: “ prankt in großen rosa-farbenen Buchstaben auf schwarzem Grund – darunter Platz für die Passanten, ihre dringendste Frage an den republikanischen Präsidentschaftskandidaten aufzuschreiben. Vor allem Frauen bleiben stehen und kommen mit den Aktivisten von Planned Parenthood ins Gespräch, die die Wand in der Hauptstadt von Colorado aufgestellt haben.

Es sind unangenehme Fragen, die an der Tafel stehen:  „Wenn Sie für weniger Staat sind, warum wollen Sie dann bestimmen, was ich mit meiner Vagina machen kann?“ steht da. Und: „Wo soll ich meine Pille herbekommen, wenn Sie Planned Parenthood das Geld entziehen?“

Wenig später tritt Colorados Gouverneur John Hickenlooper auf einer Wahlkampfveranstaltung für US-Präsident Barck Obama auf und hält seine Rede direkt vor dieser Tafel. Fünf Wochen vor der Wahl tobt der Kampf um die Stimmen der Frauen. Und hier in Denver tobt er besonders stark. Der Bundesstaat in den Rockie Mountains ist einer der wenigen, in denen das Rennen zwischen Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney noch nicht entschieden ist und beide Lager wollen Colorado unbedingt gewinnen.

Den Schlüssel haben die Frauen in den Vororten von Denver. Sie machen den größten Teil der noch unentschlossenen Wähler aus und ihre politischen Einstellungen machen sie für beide Parteien attraktiv. Vorort-Frauen gelten als liberal in sozialen und kulturellen Fragen, aber sie sind den Republikanern gegenüber aufgeschlossen, wenn es um Wirtschafts- und Finanzpolitik geht.

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

03.10.2012, 15:13 Uhr

Bei Romney hat man Hoffnung, dass es besser wird - gibt ja keine Alternative. Beim endlos gelddruckenden und konzeptlosen Bubble- und Schuldenkoenig Obama hat man die Gewissheit, dass es nicht besser wird.

Account gelöscht!

03.10.2012, 18:11 Uhr

ich glaube Mitt greift nach dem letzten Strohhalm in Denver ,CO.
Dieser Wendehals spricht heute so uns morgen so.
Das ist nicht das erste Mal ,dass dieser Flip Floper politisch seine Aussagen aendert.
Shame on you Mr Rommney.
Ich hoffe er bekommt in weniger als 5 Wochen seine Quittung von den US Waehlern.
Verdient hat er es .

Rueckblick

03.10.2012, 18:34 Uhr

Ich weiß nicht wie es in jetzt Amerika aussieht aber ich erinnere mich an den Niedergang im kalten Winter 1980/81
in Baltimore, vor der Schuldenexplosion, in einer Zeit
des Kalten Krieges, einer Zeit des für jedermann dort
deutlich sicht- spürbaren wirtschaftlichen Niedergangs, zumindestens in den Großstädten der USA- Ostküste.

Der Amerikaner wählte Präsident Carter ab und entschied sich für Präsident Reagan. Es ging aufwärts doch auch mit den US- Schulden, in 3 Jahrzehnten etwa um das 15 fache...
Meine Prognose: Die Amerikaner werden sich von Mr. "Yes
we can" trennen, Wirtschafts- und Sozialversprechen, die sich in den vergangenen 4 Jahren als haltlos erwiesen
haben, dazu das was im Nahen und Mittleren Osten im Zeichen
der Menschlichkeit ununterbrochen und offensichtlich mit
zweifelhaften Erfolg durchgeführt wird. Zudem das Debakel
der EU etwa 4 Jahre vor Augen, insbesondere den hier
seit Jahren aktuell verstärkt praktizierten Sozialabbau auf allen Ebenen... Man sehe hier nicht nur auf die fünf
PIIGS sondern auf unser Deutschland gerade heute.

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