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16.05.2011

18:40 Uhr

International

Strauss-Kahn bleibt in Haft

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn bleibt vorerst in Haft. Das entschied nach Medienberichten ein New Yorker Richter am Montag nach einer Anhörung des 62-Jährigen. Der Richter begründete seine Entscheidung demnach mit Fluchtgefahr. Eine Kaution lehnte der Richter ab.

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Kommentare (1)

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Stefan-L-Eichner

16.05.2011, 19:32 Uhr

Alles andere hätte mich auch überrascht.

Erstens sollte und soll Strauss-Kahn offensichtlich daran gehindert werden, in Europa über das weitere Vorgehen in der Schuldenkrise zu verhandeln.

Zweitens können die USA ihn nicht frei lassen, ohne ihr Gesicht vor der Weltöffentlichkeit zu verlieren, weil sonst jeder sehen würde, dass der Hintergrund der Verhaftung keineswegs so ernst ist wie ihn die Amerikaner machen.

Wer weiß, warum John Lipsky, IWF-Vize und ehemaliger stellvertretender Vorsitzender sowie Chefökonom von JP Morgan Chase, nur zwei Tage vor der Verhaftung Strauss-Kahns die Aufgabe seines Postens bekannt gegeben hat?

Diese Geschichte könnte sich für die USA noch zu einem gewaltigen Rohrkrepierer entwickeln. Aber das dürfte ohnehin keine große Rolle mehr spielen, angesichts der immer prekäreren Lage dort.

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