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27.10.2015

07:25 Uhr

Streit mit China um Spratly-Inseln

USA schicken Zerstörer ins Südchinesische Meer

Säbelrasseln der USA im Südchinesischen Meer: Im Streit mit China über Territorialansprüche schickt die US-Marine einen Zerstörer zu den künstlich aufgeschütteten Spratley-Inseln. Peking reagierte umgehend.

Konflikt auf hoher See

USA lassen im Insel-Streit mit China Muskeln spielen

Konflikt auf hoher See: USA lassen im Insel-Streit mit China Muskeln spielen

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Washington/PekingDie USA haben am Dienstag ein Kriegsschiff in direkte Nähe der von China beanspruchten Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer geschickt. Ein hoher Militär bestätigte dem US-Sender CNN, dass der Zerstörer durch die Zwölf-Meilen-Zone um die Inseln gefahren sei. Die Operation, die US-Präsident Barack Obama genehmigt habe, sei bereits abgeschlossen.

Ungewöhnlich schnell reagierte Chinas Außenminister Wang Yi und rief die USA auf, keinen Ärger zu machen. Die chinesische Seite überprüfe noch die Berichte: „Wenn es stimmt, fordern wir die USA auf, zweimal nachzudenken, bevor sie etwas unternehmen.“ Sie sollten „nicht unbesonnen handeln und viel Lärm um Nichts machen“.

Auf den umstrittenen Spratly-Inseln baut China einige Korallenriffe durch Aufschüttung zu künstlichen Inseln auf, von denen eine auch als Start- und Landebahn für Flugzeuge genutzt werden soll. Der Einsatz des Zerstörers „USS Lassen“ soll laut CNN auch durch Überwachungsflugzeuge abgesichert worden sei.

Um die Inselgruppe gibt es seit Jahren Streit. Sowohl Peking als auch die Regierungen von Taiwan, Vietnam, Brunei, Malaysia und der Philippinen erheben Anspruch auf die Inseln.

Von

dpa

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