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11.07.2012

13:48 Uhr

Streit über Militärintervention

Syrischer Nationalrat und Russland können sich nicht einigen

Die syrische Opposition und Russland konnten sich bei ihren Krisengesprächen nicht auf eine gemeinsame Lösung für den Syrien-Konflikt einigen. Die Opposition drängt auf eine Militärintervention, Russland lehnt dies ab.

Ein Ende des Blutvergießens in Syrien ist nicht in Sicht. dapd

Ein Ende des Blutvergießens in Syrien ist nicht in Sicht.

MoskauDie syrische Opposition und Russland haben sich bei ihren Krisengesprächen in Moskau nicht auf eine gemeinsame Linie für ein Ende des Blutvergießens in dem arabischen Land geeinigt. Die Meinungen über einen Weg zur Lösung der Krise gingen weiter auseinander.

Das sagte der Vorsitzende des Syrischen Nationalrats (SNC), Abdelbaset Seida, am Mittwoch nach seinem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow.

Seida forderte nach Angaben der Agentur Interfax eine von den Vereinten Nationen unterstützte militärische Einmischung in den Konflikt. Die UN-Vetomacht Russland lehnt dies entschieden ab.

Von

dpa

Kommentare (1)

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WFriedrich

11.07.2012, 17:38 Uhr

Die Forderung der militärischen Intervention ist wegen der zahllosen Opfer verständlich. Andererseits ist sie - ungeachtet der bekannten Vorbehalte der meisten EU-Länder - unanständig, solange wehrtüchtige Syrer sich vor dem bewaffneten Kampf drücken und hier in Talk-Shows Speck ansetzen. Würden sich diese Kampftauglichen engagieren, so wäre Assad längst überwunden. Gleiches gilt auch für die ebenfalls kampffähigen Männer, die den Röcken in die Türkei gefolgt sind. Dort, wo Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern abgelehnt wird, mutet diese Besinnung auf Gleichberechtigung seltsam an.

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