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08.06.2016

12:20 Uhr

Streit um Armenien-Resolution

Türkei will Wirtschaftsbeziehungen nicht belasten

Die Armenien-Resolution des Bundestags belastet die angespannte Beziehung Deutschlands zur Türkei einmal mehr. Nun versucht die Türkei, die Wogen zu glätten: Sie will auf keinen Fall die Wirtschaftsbeziehungen schädigen.

Der stellvertretende türkische Ministerpräsident versucht die Wogen zu glätten. AP

Mehmet Simsek

Der stellvertretende türkische Ministerpräsident versucht die Wogen zu glätten.

IstanbulDie Türkei will eine Belastung der Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland infolge des Streits um die Armenien-Resolution des Bundestags verhindern. Die Regierung werde dafür alles in ihren Kräften stehende tun, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Mehmet Simsek am Mittwoch. Anfang Juni hatte der Bundestag in einer Resolution die Ermordung von bis zu 1,5 Millionen Armeniern 1915 während des Ersten Weltkriegs als Völkermord bezeichnet.

Die türkische Regierung reagierte mit scharfen Vorwürfen. Präsident Recep Tayyip Erdogan forderte, einige Bundestagsabgeordnete mit türkischen Wurzeln müssten sich einem Bluttest unterziehen, was wiederum Protest deutscher Spitzenpolitiker nach sich zog.

Von

rtr

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