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04.05.2017

11:14 Uhr

Streit um Atomwaffenprogramm

Nordkorea legt sich mit China an

China kritisierte zuletzt das nordkoreanische Atomwaffenprogramm. Nordkoreas harsche Antwort hat dabei Seltenheitsfaktor, gelten derart direkte Reaktionen der nordkoreanischen Regierung doch als unüblich.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un grüßt bei einer Kundgebung. AFP; Files; Francois Guillot

Kim Jong-Un

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un grüßt bei einer Kundgebung.

SeoulNordkorea hat China wegen Aussagen über das nordkoreanischen Atomwaffenprogramm überraschend direkt kritisiert. China habe „eine Reihe absurder und unbedachter Bemerkungen“ gemacht, die zu „erheblichen Konsequenzen“ führen könnten, hieß in einem Kommentar Nordkoreas, das die staatliche Nachrichtenagentur KCNA veröffentlichte. Die Anmerkungen Chinas würden die bereits schlechte Situation auf der Koreanischen Halbinsel noch mehr anspannen, hieß es in dem Kommentar. Welche Konsequenzen drohten, führte die Mitteilung nicht näher aus.

Es ist selten, dass Nordkorea Peking derart direkt kritisiert. China ist der größte Handelspartner Nordkoreas. Die Volksrepublik hatte jüngst, auch unter Druck der USA, seine Kritik an dem Atomwaffenprogramm lauter werden lassen. Bisher hatte Pjöngjang China immer nur als „ein Nachbarland“ bezeichnet, aber nie direkt angesprochen.

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Das nordkoreanische Kommentar zitiert Aussagen aus chinesischen Staatsmedien, die laut KCNA die Schuld für die Zuspitzung der Lage auf der Koreanischen Halbinsel, Nordkorea zuschieben. Zudem würden faule Ausreden dafür erfunden, dass China nach der Pfeife der USA tanzte, hieß es in der Mitteilung. „China sollte nicht länger die Grenzen der Geduld der Demokratischen Volksrepublik Korea austesten“, wurde in dem Schreiben mitgeteilt.

Von

ap

Kommentare (1)

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Herr Dietmar Lenz

04.05.2017, 15:17 Uhr

Herr Trump, schicken Sie dort ein paar Marines hin, nach dem Vorbild der Osama bin Laden-Aktion. Und bereiten Sie der Leitfigur dieses Regimes ein schnelles Ende.
Die Welt wird es Ihnen danken.

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