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05.08.2015

20:51 Uhr

Streit um Kriegsschiff-Lieferung

Frankreich und Russland einigen sich

Im Streit um die ausstehende Lieferung von zwei Hubschrauberträgern der „Mistral“-Klasse haben sich Moskau und Paris geeinigt. Frankreich wird die Schiffe behalten – Russland den Kaufpreis aber erstatten.

Frankreich wird keine Kriegsschiffe der „Mistral“-Klasse an Moskau liefern. Russland bekommt den gezahlten Kaufpreis zurückerstattet. AFP

Streit um Kreigsschiff-Lieferung an Russland

Frankreich wird keine Kriegsschiffe der „Mistral“-Klasse an Moskau liefern. Russland bekommt den gezahlten Kaufpreis zurückerstattet.

ParisFrankreich und Russland haben ihren Streit um die ausstehende Lieferung von zwei Hubschrauberträgern der „Mistral“-Klasse beigelegt. Paris wird die Kriegsschiffe behalten und den Kaufpreis an Moskau zurückzahlen. Das teilten Kreml und Élysée-Palast am Mittwoch nach einem Gespräch des französischen Präsidenten François Hollande mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin mit.

Das Rüstungsgeschäft im Wert von 1,2 Milliarden Euro war 2011 vereinbart worden. Wegen der Spannungen zwischen Russland und dem Westen in der Ukrainekrise hatte Frankreich die Lieferung des bereits fertiggebauten ersten Schiffes im vergangenen Jahr aber ausgesetzt.

Die Kriegsschiffe der „Mistral“-Klasse eignen sich als schwimmende Kommandozentrale und zum Transport von Truppen und Ausrüstung bei Landeoperationen. Sie können neben Landungsbooten auch schweres Gerät wie Panzer sowie Dutzende Hubschrauber tragen.

Von

dpa

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