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12.12.2016

10:00 Uhr

Streit um Taiwan-Äußerungen

China warnt Trump vor schlechteren Beziehungen

Der künftige US-Präsident Donald Trump stellt die „Ein-China“-Politik infrage: Er verstehe nicht, warum sich Washington ohne Gegenleistung daran hält. Peking sieht das als Angriff auf Chinas Souveränität.

Großbaustelle in DC

Countdown für Trumps Amtseinführung

Großbaustelle in DC: Countdown für Trumps Amtseinführung

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China hat den gewählten US-Präsidenten Donald Trump vor einer Verschlechterung der Beziehungen beider Länder gewarnt. Trumps Aussagen vom Wochenende zur Außenpolitik gegenüber der Volksrepublik und Taiwan seien Anlass zu „ernster Sorge“ und könnten die Beziehungen zwischen den USA und China negativ beeinflussen, sagte der Sprecher des Pekinger Außenministeriums, Geng Shuang, am Montag. Die sogenannte Ein-China-Politik sei die politische Grundlage des Verhältnisses zwischen Peking und Washington.

Trump hatte am Wochenende dem Fernsehsender Fox News gesagt, er fühle sich der bisherigen Ein-China-Politik seines Landes nicht verpflichtet, solange es auf anderen Gebieten keine Abkommen mit China gebe, etwa beim Handel.

Die Regierung in Peking betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und sich selbst als alleinige Vertreterin ganz Chinas. Die USA hatten Taiwan nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang als einzige Vertretung Chinas behandelt, änderten dies jedoch in den 70er Jahren, als sie offizielle Beziehungen zur Volksrepublik aufnahmen.

Kommentare (2)

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Herr Tom Schmidt

12.12.2016, 10:41 Uhr

Warum ist eigentlich nicht Taiwan der alleinige Vertreter von dem einem China?

Ich glaube irgendwann muss man der KP auch mal signalisieren, bis hierher und nicht weiter, bei genauer Betrachtung verstehe ich auch nicht, warum man das mit Tibet akzeptiert... und bald das ganze süd-chinesische Meer? (das ja mehr so an die anderen Länder angrenzt...)

G. Nampf

12.12.2016, 11:37 Uhr

@Tom Schmidt12.12.2016, 10:41 Uhr

"Ich glaube irgendwann muss man der KP auch mal signalisieren, bis hierher und nicht weiter,..."

Vollkommen richtig. Leider nimmt unsere Politik lieber auf Wirtschaftsinteressen Rücksicht als auf Menschenrechte (Tibet) bzw. internationales Recht südchinesisches - besser: SÜDASIATISCHES - Meer).

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