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01.04.2016

10:14 Uhr

Streit unter Republikanern

Donald Trump trifft sich mit Parteichef

Donald Trump fühlt von seiner Partei unfair behandelt. Sollte er nicht selbst nominiert werden, will er deshalb keinen anderen Republikaner unterstützen. Nun hat er dem Parteichef einen Besuch abgestattet.

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WashingtonNach Beschwerden über unfaires Verhalten der Partei hat sich US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump mit dem Parteichef der Republikaner getroffen. Trump stattete dem Organisationsgremium der Partei während eines Aufenthalts in Washington am Donnerstag einen Besuch ab und traf dabei auch den Vorsitzenden Reince Priebus. „Sehr nettes Treffen“ mit Priebus, twitterte Trump anschließend.

Er freue sich darauf, die Partei zusammenzubringen, schrieb Trump in dem Internetdienst weiter. „Und das wird passieren!“ Der rechtspopulistische Immobilienmilliardär traf den Republikaner-Chef nur wenige Tage, nachdem er öffentlich von seiner Zusage abgerückt war, einen anderen möglichen Kandidaten der Republikaner zu unterstützen, sollte er nicht selbst nominiert werden.

Trump hatte am Dienstag in einem CNN-Interview auf eine entsprechende Frage gesagt: „Nein, ich werde das nicht mehr tun.“ Zur Begründung fügte er hinzu, dass er im Laufe der Vorwahlen von der Partei „sehr unfair“ behandelt worden sei. Trump gab sich aber zuversichtlich, dass er das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner gewinnen werde. Er liegt derzeit deutlich vor seinen Rivalen Ted Cruz und John Kasich.

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Sollte Abtreibung in den USA illegal werden, müssten Frauen auch betraft werden. Das forderte Donald Trump – bislang. Denn der Wahlkampf hinterlässt Spuren – und den Präsidentschaftsbewerber seine Meinung ändern.

Allerdings ist denkbar, dass Trump im Laufe der Vorwahlen nicht die 1237 Delegiertenstimmen zusammen bekommt, die für die Nominierung des Präsidentschaftskandidaten beim Parteitag in Cleveland im Juli gebraucht werden. In diesem Falle könnte es dort zu einer Kampfabstimmung kommen.

Zu den Inhalten des Treffens zwischen Trump und Priebus wurde zunächst kaum etwas bekannt. Laut CNN unterhielten sich die Politiker unter anderem über den Nominierungsprozess.

Von

afp

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