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06.05.2013

16:23 Uhr

Studie

Schattenwirtschaft in Europa geschrumpft

Parallelwirtschaften, die außerhalb des regulären Wirtschaftskreislaufs arbeiten, sind 2013 auf dem niedrigsten Wert seit zehn Jahren. Unter Schwarzarbeit und nicht deklarierten Transaktionen leidet vor allem die Baubranche.

Bei Malerarbeiten hat die Schattenwirtschaft noch Hochkonjunktur. dpa

Bei Malerarbeiten hat die Schattenwirtschaft noch Hochkonjunktur.

ParisDie Schattenwirtschaft ist in Europa einer Studie zufolge im vergangenen Jahr geschrumpft. Von 19,3 Prozent 2011 sei das Volumen an Waren und Dienstleistungen, das außerhalb des regulären Wirtschaftskreislaufs zirkuliert, im Jahr 2012 auf 19 Prozent zurückgegangen, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie für das Kreditkartenunternehmen Visa. Illegale Arbeit und nicht deklarierte Transaktionen machten demnach rund 2,2 Billionen Euro aus. Die am stärksten betroffenen Branchen waren der Bau und der Handel.

Die Parallelwirtschaft könnte der Studie zufolge in diesem Jahr auf den niedrigsten Wert in zehn Jahren sinken und dann etwa 18,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der EU, Norwegens, der Schweiz, der Türkei und Kroatiens betragen. Grund für den Rückgang sei unter anderem die Anwendung von Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung.

Innerhalb Europas ist die Schattenwirtschaft den Angaben zufolge am stärksten in Ost- und Mitteleuropa verbreitet. In Bulgarien, Kroatien, Estland und Litauen entspricht sie demnach knapp 30 Prozent der regulären Wirtschaftsleistung.

Von

afp

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