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19.01.2012

17:16 Uhr

Süd-Afghanistan

Selbstmordanschlag fordert sieben Todesopfer

Die radikalislamischen Taliban haben einen Selbstmordanschlag vor dem Flughafen in Kandahar verübt. Sie wollten die „gepanzerten Fahrzeuge der ausländischen Truppen“ zerstören - und töteten dabei sieben Zivilisten.

Bei dem Selbstmordanschlag wurden mindestens sieben Zivilisten getötet und acht weitere verletzt. dapd

Bei dem Selbstmordanschlag wurden mindestens sieben Zivilisten getötet und acht weitere verletzt.

KandaharBei einem Selbstmordanschlag am internationalen Flughafen der südafghanischen Stadt Kandahar sind am Donnerstag mindestens sieben Zivilisten getötet und acht weitere verletzt worden. Der Anschlag habe sich nahe dem Eingang des Flughafens ereignet, sagte der Polizeichef der Stadt, Abdul Rasek. Die radikalislamischen Taliban übernahmen die Verantwortung für den Angriff.

Unter den Toten waren zwei Kinder, wie Provinzregierungssprecher Salmaj Ajobi sagte. Auch unter den Verletzten waren demnach zwei Kinder und eine Frau. Ein Sprecher der NATO-Truppen sagte, es habe unter den Soldaten keine Opfer gegeben. Durch die Explosion wurden sechs Autos zerstört und brannten völlig aus.

Augenzeugen berichteten, der Selbstmordattentäter habe versucht, sein Auto in einen Konvoi der Afghanistantruppe ISAF zu steuern, als dieser die erste Zufahrt zu dem weitläufigen Flughafengelände passieren wollte. Der internationale Flughafen von Kandahar hat einen zivilen und einen militärischen Teil.

Talibansprecher Kari Jusuf Ahmadi sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Ziel des Anschlag seien die „gepanzerten Fahrzeuge der ausländischen Truppen“ gewesen. Die Provinz Kandahar gilt als Hochburg der Taliban. Am Mittwoch waren in der Nachbarprovinz Helmand 16 Menschen bei zwei Anschlägen getötet worden.

Von

afp

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