Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.02.2015

12:21 Uhr

Südkorea

Ausschreibung für Kampfjet-Projekt verstrichen

Für die Entwicklung neuer Kampfjets für ihre Luftwaffe will Südkorea 6,8 Milliarden Euro ausgeben. Doch die Ausschreibung ist nun verstrichen und muss wiederholt werden, weil es nur ein einziges Angebot gab.

Airbus und Korean Air hatten die erste Ausschreibung verstreichen lassen. dpa

Das bisher einzige Angebot stammt vom Flugzeugbauer Korea Aerospace Industries

Airbus und Korean Air hatten die erste Ausschreibung verstreichen lassen.

SeoulAus Mangel an Angeboten muss Südkorea die Ausschreibung für ein milliardenschweres Projekt zur Entwicklung neuer Kampfjets für die eigene Luftwaffe wiederholen. Bis zum Ablauf der Frist am Montag sei lediglich ein Gebot eingegangen, teilte ein Sprecher der Beschaffungsbehörde DAPA mit. Gemäß den Regularien müssten aber mindestens zwei Gebote vorliegen.

Europas Flugzeugbauer Airbus und die Fluggesellschaft Korean Air, die an einem gemeinsamen Angebot interessiert seien, hätten die erste Ausschreibung verstreichen lassen, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap.

„Sie scheinen mehr Zeit zu brauchen“, wurde ein Behördenvertreter zitiert. Beide wollten nun beim zweiten Anlauf an der Ausschreibung für das Kampfjet-Programm im Volumen von 8,5 Billionen Won (6,8 Milliarden Euro) teilnehmen, hieß es.

Das bisher einzige Angebot stammt laut Yonhap vom Flugzeugbauer Korea Aerospace Industries, der für das Projekt mit dem US-Hersteller Lockheed Martin zusammenarbeitet. DAPA zufolge ist vorgesehen, bis Ende Februar neue Angebote entgegenzunehmen. Südkorea will 120 Flugzeuge bauen.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×