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21.10.2012

12:08 Uhr

Syrien

Bombenanschlag überschattet neue Vermittlungsbemühungen

Eine heftige Explosion in der Altstadt von Damaskus hat mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen, Dutzende weitere wurden verletzt. Der Anschlag überschattet den neuen Vorstoß des Sondervermittlers Lakhdar Brahimi.

Mindestens zehn Menschen kamen bei dem Anschlag ums Leben. dpa

Mindestens zehn Menschen kamen bei dem Anschlag ums Leben.

DamaskusDer neue Vorstoß des internationalen Sondervermittlers Lakhdar Brahimi für eine Waffenruhe in Syrien ist von einem schweren Bombenanschlag überschattet worden. Dabei kamen am Sonntag in Damaskus Augenzeugen und dem Staats-TV zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben.

Eine Autobombe sei in der Nähe einer Polizeiwache im Zentrum der syrischen Hauptstadt explodiert. Nach Angaben der syrischen Nachrichtenagentur Sana war auch ein Polizist unter den Toten. 15 Menschen seien verletzt worden, berichteten Aktivisten. Mehrere Autos gerieten in Brand.

Laut Sana explodierte eine weitere Autobombe in der Metropole Aleppo vor einem syrisch-französischen Krankenhaus. Dabei sei aber niemand verletzt worden.

Kurz zuvor war Brahimi mit Präsident Baschar al-Assad zusammengetroffen. Brahimi war am Freitag nach Syrien gereist, um eine Feuerpause zwischen Armee und Rebellen während des islamischen Opferfestes in der kommenden Woche auszuhandeln. Am Samstag hatte er darüber bereits mit Außenminister Walid al-Mualem gesprochen.

Einwohnern zufolge beschossen die Streitkräfte in der Nacht auf Sonntag erneut mehrere Stadtteile in Damaskus. Landesweit wurden nach Angaben von Menschenrechtlern allein am Samstag 140 Menschen getötet.

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