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16.01.2012

22:39 Uhr

Syrien

Cameron befürwortet Sanktionen

Seit Beginn des Aufstands gegen den syrischen Präsidenten Assad sind nach UN-Schätzungen mehr als 5000 Menschen getötet worden. Der britische Premier Cameron fordert nun Sanktionen und die UNO wagt neue Schritte.

Amateur-Video-Aufnahmen nach Explosionen in der syrischen Stadt Homs. dapd

Amateur-Video-Aufnahmen nach Explosionen in der syrischen Stadt Homs.

London/New YorkDer britische Premierminister David Cameron hat sich für den Fall eines weiteren gewaltsamen Vorgehens des Regimes in Damaskus für UN-gestützte Sanktionen gegen Syrien ausgesprochen.

Er hoffe auf eine Resolution des Sicherheitsrates, „die die Handlungen des Regimes verurteilt und internationale Sanktionen verhängt, sollte die Regierung ihre Repressionen nicht aufgeben“, teilte Camerons Büro in einer Stellungnahme mit.

Der Premierminister diskutierte die Situation in Syrien am Montag mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.

Die Vereinten Nationen werden Beobachter der Arabischen Liga für einen Einsatz in Syrien ausbilden. Bereits in den kommenden Tagen solle das Training beginnen, sagte eine UN-Sprecherin am Montag in New York. Sie verwies auf ein Ministertreffen der Liga am Wochenende in Kairo, nach dem die Ausbildung starten solle.

Die Arabische Liga hatte einen formalen Antrag für das Training der Beobachter gestellt. Die Wirksamkeit der Beobachtermission der Liga, die seit dem 26. Dezember die Situation vor Ort überwachen soll, war zunehmend in Frage gestellt worden.

Die syrische Opposition wirft den Beobachtern vor, sich von der Führung in Damaskus vereinnahmen zu lassen. Am Donnerstag will die Mission ihren Bericht vorlegen, den die Außenminister der Liga am Samstag prüfen wollen.

Seit Beginn des Aufstands gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad Mitte März 2011 sind nach UN-Schätzungen mehr als 5000 Menschen getötet worden.

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