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21.07.2013

21:00 Uhr

Syrien

Dutzende Tote bei Kämpfen zwischen Regierung und Rebellen

Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen in Syrien gehen unvermindert weiter. Allein bei Gefechten nahe Damaskus wurden am Sonntag 28 Aufständische und ein Offizier getötet. Das berichten syrische Aktivisten.

Das Blutvergießen in Syrien nimmt kein Ende. dpa

Das Blutvergießen in Syrien nimmt kein Ende.

BeirutBei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten dutzende Menschen getötet worden. 28 Aufständische und ein Offizier wurden am Sonntag allein bei Gefechten nahe Damaskus getötet, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Der britische Premierminister David Cameron forderte, es müsse mehr für die Teile der Opposition getan werden, die ein „freies, pluralistisches, demokratisches Syrien“ wollten.

Bei Gefechten in Adra nahe der Hauptstadt Damaskus sei ein Offizier der republikanischen Garde getötet worden, sagte der Chef der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Der Offizier sei vor Ort für die Einsätze der Regierungstruppen verantwortlich gewesen.

Auch aus der Metropole Aleppo wurden schwere Kämpfe gemeldet. Am frühen Sonntagmorgen seien Gefechte nahe dem internationalen Flughafen und der Luftwaffenbasis Nairab geführt worden, teilte die in London ansässige Beobachtungsstelle mit. Auch aus dem Stadtviertel Suleiman al-Halabi und am Militärflughafen Kwairis seien Zusammenstöße gemeldet worden.

Die Schlacht um die Wirtschaftsmetropole Aleppo tobt seit einem Jahr. Nach monatelangen verlustreichen Kämpfen ist die Stadt in mehrere von Armee und Rebellen kontrollierte Zonen zerfallen. Die Rebellen wollen die Flughäfen in der Region nach eigenen Angaben einnehmen, um die Luftangriffe der Regierungstruppen zu unterbinden.

Kommentare (3)

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dsschungelmann

22.07.2013, 07:32 Uhr

Liebes Handelsblatt,
Es scheint noch nicht in eure Redaktion gedrungen zu sein, das es einen Herrn Rami Abdel Rahman ueberhaupt nicht gibt. Er ist ein Pseudonym(hat die SZ vor Monaten ermittelt) fuer eine Gruppe die von GB finanziert und unterstuetzt wird. NACHRICHTEN sind das nicht , was diese "syrische Menschenrechtsgruppe" verbreitet, sondern PURE Rebellenpropaganda. Darauf moechte ich doch hoeflichst noch mal hinweisen.Zudem moecht ich hier nochmals betonen, das es sich ganz offensichtlich nach 2,5 Jahren NICHT um eine Volksrevolution handeln KANN in Syrien, sonst waere Assad laengst GESCHICHTE. Ich halte es fuer unverantwortlich weiterhin die Maehr von den edlen, demokratischen Rebellen zu verbreiten. Diese gibt es naehmlich nicht. Mit den Fahnen der FSA weht ueberall der Banner der Al-Kaida. Will man das nicht bemerken? Uber die Berichte des "Menschenrechtskiosks" von Massakern an Zivilisten durch die AAS muss man eigentlich gar nicht mehr reden, die haben sich in der Regel als voellig falsch herausgestellt. Stellt euch endlich den Tatsachen: Die Mehrheit der Syrer will das dieser Konflikt endet. Sofort. Laut UNO Umfrage von vor wenigen Monaten ist eine Mehrzahl der Syrer fuer Assad. Selbst ehemalige Gegener beginnen ueberzulaufen um dem Gemetzel ein Ende zu bereiten. Hoert doch endlich auf die Propaganda der "Freunde Syriens" zu verbreiten. Wer glaubt das denn noch angesichts der offensichtlichen Tatsachen?

Hagbard_Celine

22.07.2013, 13:07 Uhr

Syrien soll als geopolitischer Faktor von der Landkarte getilgt werden, allein darum geht es den "Unterstützern" der "Rebellen".

Nachdem Syrien beseitigt ist, folgt die Besetzung des Libanon und letztendlich der Angriff auf den Iran, es seie denn das Land ist inzwischen in der Lage sich zu verteidigen.

KritischeStimme

24.07.2013, 20:02 Uhr

Schon ueber 2 Jahre bringen Medien die Hororszenen vom blutigen syrischen Buergerkrieg mit schon fast 3 mio Opfer an Toten,Verwundeten,Invaliden,Fluechtlinge innerhalb+ausserhalb von Syrien. Niemand kann genau beurteilen was da genau passiert weil die europaeische Presse ueber die Politik+Nato Anweisungen bekommen hat was geschrieben werden muss+wer dort der Boesewicht ist.Jeder versteht dass Assad nicht einfach einen Krieg gegen das eigene Volk startet,sondern nur antwortet auf Prvokationen welche in keinem europaeischen Land toleriert wuerden.Deswegen muessen doch Alle einverstanden sein zu untersuchen wer/was diesen schrecklichen,blutigen Krieg ins Geheim unterstuetzt mit Waffen,terroristischen Anschlaegen,trainierung von Rebellen,Finanzmitteln fuer Waffen+taegliche Zahlung der Rebellen.Dann muessen Anstifter,Kriegshetzer+Finanzierer zum internationalen Gericht eingeladen werden um zukuenftigen Katastrophen zu vermeiden,weil diese Parteien sind im Stande ein furchtbares Leid in irgendeinem Land zu verursachen.Die VN muessen standhaft Verbrecher verfolgen auch wenn dies bedeutet das es um Obama,Cameron,Hollande,Merkel+Netanjahoe handeln koennte

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