Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.01.2014

22:14 Uhr

Syrien

Iran schwänzt Friedenskonferenz

Unentschuldigt gefehlt: Wenn es um den syrischen Bürgerkrieg geht, hält sich die Regierung in Teheran lieber zurück. Ihr passen die Konditionen nicht.

Elend und Zerstörung. Der Bürgerkrieg in Syrien wütet immer weiter, Friedensgespräche bringen noch keine Entspannung. dpa

Elend und Zerstörung. Der Bürgerkrieg in Syrien wütet immer weiter, Friedensgespräche bringen noch keine Entspannung.

WashingtonDer Iran nimmt nach Informationen aus US-Regierungskreisen nicht an der Syrien-Friedenskonferenz in der Schweiz teil. Die Teheraner Regierung werde sich weder direkt noch indirekt daran beteiligen, sagten mehrere Vertreter aus Washington am Freitag. Nur eine drastische Änderung der iranischen Position könne dies noch ändern. Die US-Regierung hat Iran bisher nur eine indirekte Beteiligung angeboten, was die Regierung in Teheran aber ablehnt. Iran gilt als Unterstützer des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, den die Opposition stürzen will. Die Friedensgespräche sind für den 22. Januar in Montreux am Genfer See geplant. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hatte sich für eine Teilnahme des Iran ausgesprochen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×