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21.08.2012

05:06 Uhr

Syrien-Konflikt

Obama droht mit Militäreinsatz

Unmissverständliche Warnung an Syrien aus dem Weißen Haus von US-Präsident Barack Obama. Sollte Assad Chemiewaffen einsetzen, hätte das ein militärisches Eingreifen der USA zur Folge.

US-Präsident Barack Obama. Reuters

US-Präsident Barack Obama.

WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat mit einem Militärschlag gegen Syrien gedroht, sollte das von Aufständischen bedrängte Assad-Regime chemische Waffen einsetzen oder deren Einsatz vorbereiten. Bis jetzt habe er kein militärisches Engagement im Syrien-Konflikt angeordnet, sagte Obama am Montag vor Journalisten in Washington. Aber die US

Regierung habe dem Regime von Präsident Baschar al-Assad und „jedem Spieler in der Region unmissverständlich klar gemacht, dass es eine rote Linie für uns wäre, es enorme Konsequenzen hätte, wenn wir an der Chemiewaffenfront Bewegung oder einen Einsatz sehen“, so der Präsident weiter. „Das würde meine Kalkulationen erheblich ändern.“

Die USA beobachteten die Situation sehr sorgfältig, betonte Obama. „Wir haben eine Reihe von Eventualplänen zusammengestellt.“ Die Frage der Chemiewaffen betreffe nicht nur Syrien. „Sie betrifft unsere engen Verbündeten in der Region, einschließlich Israel. Wir können keine Situation haben, in der chemische oder biologische Waffen in die Hände der falschen Leute fallen.“

Vor rund einem Monat hatten Äußerungen eines Sprechers des syrischen Außenministeriums weltweite Sorge über das syrische Chemiewaffenarsenal ausgelöst. Zunächst hatte der Sprecher gesagt, Syrien würde Chemiewaffen nicht gegen die Aufständischen im eigenen Land, sondern nur gegen „äußere Aggressoren“ einsetzen - dies war im Ausland als Drohung aufgefasst worden. Einen Tag später korrigierte er seine Aussagen und versicherte er, sein Land würde „niemals chemische und biologische Waffen nutzen“.

Schon damals warnte Obama das Assad-Regime vor einem „tragischen Fehler“. Israels Außenminister Avigdor Lieberman drohte mit Krieg, sollten chemische Kampfmittel in Syrien in die Hände der islamistischen Hisbollah gelangen.

Syrien soll über das größte Chemiewaffenarsenal im Nahen Osten verfügen und auch biologische Kampfstoffe besitzen. Damaskus hat mehrfach den Besitz von Chemiewaffen eingeräumt, allerdings ohne Einzelheiten zu nennen.

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

20.08.2012, 23:43 Uhr

ein gaanz gaanz übler geselle ist das. er sieht den span im auge des anderen, aber den balken..................
aber eben auch nur eine marionette.

berlinerin

21.08.2012, 01:10 Uhr

In Syrien ist längst nicht alles so wie man uns hier erzählt und es ist auch nicht nur Assad. Es gibt da noch bewaffnete Rebellen, und auch Terroristen, die da ihrerseits mitmischen.
Das IST längst Bürgerkrieg!
Schaut mal Youtube-Clips mit Chrstoph Hörstel über Syrien, der war da.

http://www.youtube.com/watch?v=2Cx-0NTElGk&lc=5gLWw-Wj3mxuwv5ubYvrKdIr9dBniEGDjfJBnPwYtNs&feature=inbox

http://www.youtube.com/watch?v=ho4F7t9xIB4&lc=ZoPFXvaXO_ki6iaTOlKPml_xajVzu5cNqrTBF_wwxZ0&feature=inbox

Oder von einem Deutsch-Syrer, der auch was ganz anderes berichtet.

http://www.youtube.com/watch?v=G6FayqvM8OQ&playnext=1&list=PLDC7FA91EE7F4A63F&feature=results_video

In einem „Guardian“-Interview gaben der Al-Qaida-Extremist Abu Huder und der SFA-Feldkommandeur Salim Abu Jassir zu, dass internationale Terroristen das Geschehen in Syrien mitbestimmen. Dem Al-Qaida-Vetreter zufolge mangelt es den syrischen Rebellen an Disziplin. Al-Qaida erhalte dank seinen weltweiten Verbindungen zu radikalen Islamisten größere finanzielle Unterstützung als die SFA. Laut Huber handelt es sich in Syrien nicht um einen Kampf um Demokratie, sondern um einen Dschihad.

ria Novosti/UN unter Bechuss

siehe un-Beobachter unter Beschuss/ria novosti




Man weiß kaum noch, was man noch glauben soll. Diese Beobachtungsstelle da in London soll gar nicht so seriös sein. Aber die Journalisten übernehmen deren Infos ungeprüft. Das kann so nicht weitergehen.


Lawrow sprach zudem ebenfalls von einer Roten Linie bezüglich Syriens, die schon bei Sanktionen gegen syrien liegt, dann bei einem eingreifen erst recht.
Stimmt das überhaupt, mit Syriens Chemiewaffen oder ist es wieder wie 2003 im Irak mit den Massenvernichtungswaffen, die dann nie gefunden wurden?

Ich glaube nicht mehr alles.

ulrich1947

21.08.2012, 06:09 Uhr

bevor der cia mit den demonstranten den fruehling einlaeutete , oder anders gesagt den krieg erklaerte, konnte sich dieser ach so blutruenstige diktator assad in seinem land frei bewegen.komisch andere diktatoren laufen und liefen in ihren laendern niemals so unbehelligt frei herum. das ganze dient der usa und ihren west- sowie israel verbuendeten nur zur vorbereitung auf den angriff gegen den iran.die ganze sache war von langer hand so geplant.man schlaegt zwei fliegen mit einer klappe. lebe in asien kann im internet nur print medien lesen da geht es mit der berichterstattung noch einigermassen fair zu.was sich aber dw asien (ard|zdf gesendet vom berliner studio aus ) erlaubt ist absolut unterste schublade ,dagegen ist die bild noch als serioes zu bezeichnen.dachte propaganda sendungen gabs nur im 3 reich und der ddr . leider haben die hier wohl ein monopol man kann hier keinen anderen deutschsprachigen sender empfangen.

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