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23.12.2012

16:46 Uhr

Syrien-Krieg

Russland rüttelt nicht an Assads Stuhl

Russland kommt dem Westen beim Thema Syrien nicht entgegen. Man wolle Präsident Assad weder zum Rücktritt drängen, noch wolle man ihm Exil anbieten, bekräftigte der russische Außenminister Lawrow.

Russland will dem syrischen Diktator Assad weder Exil anbieten noch will es ihn zum Rücktritt drängen. dpa

Russland will dem syrischen Diktator Assad weder Exil anbieten noch will es ihn zum Rücktritt drängen.

BeirutRussland bleibt im Syrien-Konflikt hart: Die russische Regierung werde Präsident Baschar al-Assad nicht zum Rücktritt drängen und ihm auch kein Exil anbieten, sagte Außenminister Sergej Lawrow. Der Kreml habe entsprechende Forderungen aus dem Ausland abgelehnt.

Sämtliche internationale Bemühungen, Assad zum Machtverzicht zu bewegen, seien ohnehin zum Scheitern verurteilt. Der Staatschef werde weder dem Druck seiner Gegner nachgeben, noch auf Drängen von Ländern wie Russland oder China zurücktreten, die ihm günstiger gewogen seien.

Bei neuen Kämpfen in Syrien wurden am Wochenende erneut zahlreiche Menschen getötet. Allein bei einem Luftangriff in der Provinz Hama sollen Dutzende ums Leben gekommen sein.

„Niemand wird diesen Krieg gewinnen. Assad geht nirgendwo hin“, sagte Lawrow am Samstag zu Journalisten auf dem Rückflug nach Moskau von einem EU-Russland-Gipfel in Brüssel. Ein Rücktritt Assads könnte sogar zu einer Eskalation des Bürgerkriegs führen, warnte Lawrow.

Am Samstag starben bei einem Bombenanschlag in Damaskus nach Angaben Oppositioneller fünf Menschen. Dutzende weitere seien verletzt worden, als der in einem Auto versteckte Sprengsatz im Osten der syrischen Hauptstadt explodiert sei.

Kommentare (8)

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OligehtbaldamStock

23.12.2012, 17:07 Uhr

das sollte so sein.

kurzda

23.12.2012, 17:59 Uhr

Wie verlogen der Westen agiert

http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/angst-vor-chemiewaffen-westliche-elitetrupps-stehen-an-syriens-grenze-bereit_aid_887364.html

Fallschirmjäger der französischen Fremdenlegion seien in den vergangenen Monaten mehrmals in Spähtrupps von Jordanien aus nach Syrien eingesickert. Offiziell und zur Tarnung habe man ein Feldlazarett für Flüchtlinge im jordanischen Al Mafraq
...
Was die da wohl gemacht haben

nethopper

23.12.2012, 21:16 Uhr

Der Tenor der Berichte aus Syrien wird wieder weinerlicher. Die Rebellen-Offensive "Battle of Liberating Hama" scheint nicht so zu laufen, wie sich das der Westen vorstellt. Da wird nun wieder die Propagandamaschinerie bemüht, der sowieso niemand mehr glaubt. Die syrische Luftwaffe bomardiert arme Menschen, die an einer Bäckerei nach Brot anstehen. Keine Lüge ist zu dämlich, dass sie hier nicht gedruckt wird.

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