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09.03.2012

14:49 Uhr

Syrien-Krise

Westerwelle: Militärschlag in Syrien „kontraproduktiv"

Aus deutscher Sicht kommt ein militärisches Eingreifen in Syrien nicht infrage. Außenminister Guido Westerwelle setzt vielmehr auf die oppositionellen Kräfte im Land, ein Ende der Gewalt und humanitäre Hilfe.

Guido Westerwelle bei einer Pressekonferenz in Berlin. dapd

Guido Westerwelle bei einer Pressekonferenz in Berlin.

BerlinDeutschland stemmt sich strikt gegen ein militärisches Eingreifen in Syrien. „Diskussionen über militärische Optionen sind aus unserer Sicht kontraproduktiv“, sagte Außenminister Guido Westerwelle mit Blick auf entsprechende Überlegungen der US-Regierung.

Es gehe jetzt darum, „nicht zu eskalieren, sondern einen Flächenbrand in der Region zu verhindern“, sagte Westerwelle. Deutschland setze auf eine Lösung entlang der bisherigen Linie von Sanktionen und internationaler Isolierung.

Westerwelle begrüßte, dass mit dem stellvertretenden Ölminister Abdo Hussameddine ein ranghohes Regierungsmitglied übergelaufen ist. Es sei gut, dass sich immer mehr hohe Militärs und Funktionsträger vom Regime Baschar Assads abwenden. „Der Zerfallsprozess des Assad-Regimes hat begonnen“, sagte Westerwelle. „Kein Land lässt sich auf Dauer mit Grausamkeit und Unterdrückung führen.“ Westerwelle kündigte an, bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrats am Montag in New York für drei Ziele zu werben: das Ende der Gewalt, humanitäre Hilfe und einen friedlichen politischen Übergang.

Von

dapd

Kommentare (2)

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Truther

09.03.2012, 15:01 Uhr

Eine Marionette als Aussenminister...Wir kaufen ihm den Schneid nicht ab, der wurde schon mit Möllemanns tot gekauft!

Michael

09.03.2012, 15:28 Uhr

Meine Güte:
Wulff wurde mit Schimpf und Vuvuzela Tröten vom Hof gejagt -
Die schrille Figur im Außenamt blamiert uns jeden Tag aufs Neue - und bleibt auf seinem Sessel kleben.
Mal ehrlich - so wie Lukaschenko denken doch alle da draußen, nur offen sagen tut´s doch keiner.
Diese unerträgliche Unentschlossenheit, Untätigkeit, Ideenlosigkeit und Unfähigkeit beim arabischen Frühling - schlimm, einfach schlimm. Jetzt - das Gleiche in grün, ääh gelb.
Lieber Gott, lass die nächste Bundestagswahl schnell kommen, dass wir die gelbe Pest endlich los werden.

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