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20.04.2011

21:32 Uhr

Syrien

US-Außenministerin verurteilt Gewalt

In Syrien haben erneut tausende Menschen gegen die Regierung von Präsident Baschir al Assad demonstriert. Dabei kam es zu heftigen Zusammenstößen. Die USA fordern nun eine Ende der willkürlichen Verhaftungen.

Demonstranten in Homs, Syrien. Quelle: Reuters

Demonstranten in Homs, Syrien.

Washington/AmmanUS-Außenministerin Hillary Clinton hat die Gewalt in Syrien verurteilt. Sie warf der syrischen Regierung am Mittwoch brutale Unterdrückung friedlicher Proteste vor und beschuldigte sie der Folter willkürlich festgenommener Menschen.

Auch Demonstranten seien teilweise für gewaltsames Vorgehen verantwortlich, sagte Clinton zu Journalisten in Washington. Es müsse ein politischer Prozess begonnen werden, um auf die Forderung der Syrier nach „substanzieller und dauerhafter Reform“ einzugehen.

Clinton äußerte sich besonders besorgt über die Lage in der syrischen Stadt Homs. Dort hatten Sicherheitskräfte am Dienstag mit scharfer Munition geschossen und Tränengas gegen hunderte Demonstranten eingesetzt. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben.

Bereits am Wochenende waren bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften mindestens zwölf Menschen getötet worden. Clinton sagte, es sei schwierig, Berichte aus Homs zu bestätigten, weil die syrische Regierung Journalisten den Zugang zu zahlreichen Gebieten verweigere. Sie forderte die Regierung von Präsident Baschar Assad auf, willkürliche Festnahmen und die Folter von Gefangenen zu stoppen.

Von

dapd

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