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12.03.2016

11:59 Uhr

Syrien

Von der Leyen hält Flugverbotszone für denkbar

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen schließt die Einrichtung einer Flugverbotszone im syrisch-türkischen Grenzgebiet nicht aus. Merkel hatte bereits im Februar Unterstützung für eine Flugverbotszone in Syrien bekundet.

Für Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen geht es an der türkisch-syrischen Grenze derzeit um die Stabilisierung der „humanitären Korridore“. AFP; Files; Francois Guillot

Ursula von der Leyen

Für Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen geht es an der türkisch-syrischen Grenze derzeit um die Stabilisierung der „humanitären Korridore“.

HamburgBundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen schließt die Einrichtung einer Flugverbotszone im syrisch-türkischen Grenzgebiet nicht aus. Der jüngsten Ausgabe des Magazins „Der Spiegel“ sagte die CDU-Politikerin, „eines Tages kann man über das Modell eines humanitären Korridors hinausdenken“.

Dieses „Szenario“ setze aber das Einverständnis aller beteiligten Mächte voraus - „von den USA über Russland und Syrien bis zur Türkei“. Derzeit gehe es allerdings um die Stabilisierung der „humanitären Korridore“, um die Bevölkerung mit Hilfspaketen versorgen zu können.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Mitte Februar ihre Unterstützung für eine Flugverbotszone in Syrien zum Schutz der Flüchtlinge bekundet. Eine „Schutzzone“ für Nordsyrien fordert die türkische Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan schon seit längerer Zeit. Offen ist, wie eine solche Zone durchgesetzt werden kann.

Die Türkei ist im Rahmen eines Einsatzes der internationalen Syrien-Koalition zu einer Entsendung von Bodentruppen nach Syrien bereit. Kritiker werfen Ankara vor, mit Hilfe einer Schutzzone vor allem gegen das Autonomiestreben der syrischen Kurden vorgehen zu wollen.

Von

dpa

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