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22.05.2015

12:08 Uhr

Syriza-Regierung unzufrieden

Athen will Botschafter in Berlin absetzen

Nach nur wenigen Monaten im Amt könnte für den griechischen Botschafter in Berlin schon bald wieder Schluss sein. Laut eines Medienberichts ist das Außenministerium unzufrieden mit dem Auftreten von Panos Kalogeropoulos.

Seine Regierung fühlt sich laut eines Medienberichts vom Botschafter in Berlin nicht genug unterstützt. dpa

Syriza-Chef Alexis Tsipras

Seine Regierung fühlt sich laut eines Medienberichts vom Botschafter in Berlin nicht genug unterstützt.

BerlinDer griechische Botschafter in Deutschland, Panos Kalogeropoulos, soll abgesetzt werden. Das berichtet der Berliner „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf griechische Diplomatenkreise. Kalogeropoulos hatte seinen Posten erst vor wenigen Monaten angetreten, er wurde noch von der konservativen Vorgängerregierung unter Antonis Samaras benannt.

Nach Informationen der Zeitung herrscht im Athener Außenministerium Unzufriedenheit mit dem Auftreten von Kalogeropoulos. Der Botschafter vertrete die Positionen der Syriza-Regierung nicht nachdrücklich genug, heißt es. Wie der „Tagesspiegel“ weiter erfuhr, stehen auch die Botschafter in Washington und London zur Disposition. Anfang Juni soll offiziell über die Besetzung der drei Vertretungen entschieden werden.

Kommentare (1)

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Herr Fred Schmitz

22.05.2015, 15:11 Uhr

Mein Vorschlag: Die Syriza-Regierung ernennt den womöglich in seinem Amt überforderten EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker zu ihrem neuen Botschafter in Berlin - oder besser gleich in Brüssel. Man kann doch mittlerweile miteinander. Der Mann hat ja trotz des üblen Auftretens und Verhaltens der regierenden Hellenen ein anhaltend auffälliges "Verständnis" für Athen, sorgt sich um die "Würde" der Griechen und besteht unbelehrbar darauf, dass „…Griechenland unter allen Umständen im Euro verbleibt“. Das Be- und Empfinden der für dieses unsolide Land geschröpften Steuerzahler einiger anderer EU-Länder liegt diesem Mann weniger am Herzen.

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