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08.09.2011

10:03 Uhr

Szenarien für die Währungsunion

„Euro-Austritt wäre weit teurer als erwartet“

VonAnnika Williamson

Manche Ängste halten sich hartnäckig, das beste Beispiel: Die Währungsunion könnte auseinanderbrechen. Doch wären die Konsequenzen so drastisch, dass sich das niemand leisten kann, rechnet die UBS vor.

Soll der Euro gerettet werden, müssen die Mitgliedsstaaten gemeinsam mit anpacken. dpa

Soll der Euro gerettet werden, müssen die Mitgliedsstaaten gemeinsam mit anpacken.

DüsseldorfDie Diskussionen um ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone reißen nicht ab. Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario ist allerdings gering, die UBS taxiert sie in einer Studie sogar „gegen null“. Die Schweizer Großbank hat die Konsequenzen eines Austritts durchexerziert. Das Ergebnis: Es käme viel schlimmer, als die meisten es sich vorstellen.

Was die Konsequenzen eines Euro-Austritts wären, hängt vor allem davon ab, wie reich der Abtrünnige ist. Griechenland hätte mit ganz anderen Problemen zu kämpfen, als wenn Deutschland die Nase voll hätte von seiner Rolle als Retter.

Kommentare (17)

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Petra

08.09.2011, 16:55 Uhr

Rauchen ist nicht schädlich!
Gez. Dr. Marlboro

Account gelöscht!

08.09.2011, 17:15 Uhr

eine sehr generische, aber doch sachlich orientierte Darstellung. Allerdings wird nicht dargestellt, was passiert wenn weitere Staaten umfallen und so immer weniger Zahlende für immer mehr Schuldner haften müssen. Denn die Einwohner Griechenlands kommen in einer Statistik als Schuldner in Frage, im realen Leben eher nicht.

Erwin

08.09.2011, 17:57 Uhr



In diesen Überlegungen ist viel Spekulation enthalten. Aber geht es überhaupt noch um objektive und ehrliche Informationen?
Das Großkapital(u.a. die Banken) benötigt noch Zeit, um in den Pleitestaaten Geld zu retten, um es dann mit Hilfe der europäischen Steuerzahler, in Sachwerten anzulegen.
Nach diesem Szenario kommt die nächste Enteignungswelle durch Inflation, neue Steuern und Gelddrucken.
Die Verteilung des letzten Vermögens von unten(der Kleinen Leute) nach oben läuft so richtig an.
Der Abgesang auf die soziale Marktwirtschaft geht fröhlich weiter.

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