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30.03.2012

14:30 Uhr

„Tag des Bodens“

Ausschreitungen rund um Jerusalem

Rund um Jerusalem ist es am Freitag zu Zusammenstößen zwischen israelischen Soldaten und palästinensischen Demonstranten gekommen. Die Palästinenser erinnern heute an umfangreiche Landenteignungen im Jahr 1976.

Der Streit um Jerusalem macht einen der zentralen Punkte des Nahost-Konflikts aus. dapd

Der Streit um Jerusalem macht einen der zentralen Punkte des Nahost-Konflikts aus.

JerusalemDie Sicherheitskräfte setzten Gummigeschosse, Tränengas und Blendgranaten ein, um Steine werfende Palästinenser auseinanderzutreiben. Nach Angaben von Sanitätern im Gazastreifen schossen Israelis zudem scharf auf Demonstranten, als diese sich der Grenzmauer näherten. Ein Mann sei schwer verletzt worden. Israel hatte die Sicherheitsvorkehrungen massiv erhöht, nachdem Aktivisten zu einem „Globalen Marsch nach Jerusalem“ am „Tag des Bodens“ aufgerufen hatten. An diesem Tag erinnern die Palästinenser alljährlich an umfangreiche Landenteignungen im Jahr 1976.

Zu Gewaltausbrüchen kam es an Kontrollposten im besetzten Westjordanland nördlich und südlich von Jerusalem. Augenzeugen zufolge gab es auch Zwischenfälle an den Toren zur Altstadt, wo sich die berühmte Al-Aksa-Moschee befindet. In Bethlehem schleuderten Palästinenser Brandsätze gegen einen israelischen Posten. Der Streit um Jerusalem macht einen der zentralen Punkte des Nahost-Konflikts aus. Die Palästinenser wollen den Oststeil zur Hauptstadt einen künftigen eigenen Staats machen. Israel hatte ihn im Sechstagekrieg von 1967 erobert und besteht darauf, dass Jerusalem nicht geteilt werden darf.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

30.03.2012, 17:35 Uhr

• Der „Global March to Jerusalem“ (GMJ) ist ein international organisierter Sturm auf die Grenzen des Staates Israel, ausgehend von den angrenzenden Ländern. Zeitgleich finden weltweit anti-israelische Demonstrationen statt.

• Initiatoren und Teilnehmer sind islamistische Gruppen und Terrororganisationen sowie verschiedene linksradikale Organisationen aus Europa und Nordamerika.

Stellungnahme der Botschaft des Staates Israel:
http://haolam.de/?site=artikeldetail&id=8453

fischer

30.03.2012, 17:45 Uhr

die Juden machen seit dem Warschauer Ghetto mit den Palästinensrn nur in der Größe geändert das, was Ihnen dort widerfahren ist... und die Welt weiß es, schaut zu und die Politiker kommen mit Koffern voll Geld mit geschlossenen Augen.......

Account gelöscht!

30.03.2012, 17:46 Uhr

Israel ist ein suveränes Land das jeden Angriff auf die Grenzen des Staates Israel Völkerrechtlich gesichert mit ALLEN mitteln abwehren kann .
Nichts anderes machen die Israelis !

Recht so !!!
Masada darf nie wieder fallen !!!

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