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14.07.2015

01:51 Uhr

Taktische Einsatzkräfte

USA wollen weiter ukrainische Soldaten ausbilden

Die USA erwägt die Ausbildung ukrainischer Soldaten für den Kampf gegen prorussische Separatisten. Die Trainingsmission soll Ende November beginnen. Der Schwerpunkt soll dabei weniger auf dem Waffeneinsatz liegen.

Krise in der Ukraine: Die USA will weiter Soldaten ausbilden. dpa

Ukraine

Krise in der Ukraine: Die USA will weiter Soldaten ausbilden.

WashingtonAls Unterstützung des Kampfs der ukrainischen Armee gegen prorussische Separatisten im Osten des Landes haben die USA die Ausbildung weiterer Sicherheitskräfte in Aussicht gestellt. Ab November könnten Einheiten des ukrainischen Verteidigungsministeriums ausgebildet werden, teilte der US-Kommandeur in Europa, Ben Hodges, am Montag mit. Eine endgültige Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen, die europäischen Partner der USA müssten dem Vorhaben noch zustimmen. Einigkeit innerhalb der Nato sei ihm sehr wichtig, hob der US-Kommandeur hervor.

Die USA bilden bereits Sicherheitskräfte des ukrainischen Innenministeriums aus, die ebenfalls im Osten des Landes eingesetzt werden. Bei dem nun erwogenen Ausbildungsprogramm gehe es um taktische Einsätze mit einem Schwerpunkt auf lebensrettenden Maßnahmen und Einsätzen in stark umkämpften Gebieten, führte Hodges aus. Dies sei "eine sehr wirksame Weise, ihnen zu helfen, der nicht unbedingt Waffen erfordert".

Die ukrainische Armee kämpft bereits seit 15 Monaten gegen die Separatisten im Osten des Landes. Bei dem Konflikt wurden bislang mehr als 6500 Menschen getötet.

"Wir sind jetzt wahrscheinlich an einem Punkt, an dem es ein Potenzial für eine weitere Offensive gibt", sagte Hodges. Nach seiner Ansicht geht es Russland langfristig nicht unbedingt darum, in der Ostukraine die Kontrolle zu übernehmen und einen direkten Zugang auf dem Landweg zur Halbinsel Krim zu schaffen, die Moskau im März vergangenen Jahres annektiert hatte.

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Die Ukraine kommt nicht zur Ruhe. Zwei weitere tote Soldaten beklagt das Land. An der Ostgrenze befinden sich laut dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zudem so viele russische Soldaten wie nie zuvor.

"Das russische Interesse ist eine brodelnde, zerrissene Ukraine", sage der US-Kommandeur. Letztlich gehe es darum einen EU-Beitritt der Ukraine für alle Zeiten zu verhindern. Der Westen wirft Russland vor, die Separatisten in der Ostukraine militärisch zu unterstützen. Moskau weist die Anschuldigung zurück.

Kanada stärkte der Ukraine derweil offenbar erneut demonstrativ den Rücken. Das Land, in dem mehr als eine Millionen Menschen mit ukrainischen Wurzeln leben, habe mit Kiew ein Freihandelsabkommen geschlossen, berichtete die kanadische Zeitung "Globe and Mail" am Montag. Details würden am Dienstag beim Besuch des ukrainischen Regierungschefs Arseni Jazenjuk in Ottawa bekanntgegeben. Die ukrainische Wirtschaft leidet massiv unter dem anhaltenden Konflikt im Osten des Landes.

Von

afp

Kommentare (6)

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Herr Walter Gerhartz

14.07.2015, 11:58 Uhr

POLITIK ODESSA 13.07.15
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"Wichtig, auf jeden Millimeter der Ukraine zu achten"
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In der Hafenstadt Odessa bilden sich Selbstverteidigungseinheiten, die gegen Separatisten vorgehen. An den Wochenenden üben die Mitglieder schießen. Andersgesinnte werden sogar "festgenommen".
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Voller Genugtuung verkündet Todor Panewski den jüngsten Erfolg seiner dem Bataillon Ajdar unterstellten Selbstverteidigungseinheit in der ukrainischen Hafenstadt Odessa: Seine Leute hätten einen Anhänger der Separatisten gefasst, sagt Panewski.
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"Bataillon Ajdar unterstellten Selbstverteidigungseinheit" wie doch hier sie verniedlicht werden. Besonders berüchtigt ist das Bataillon AIDAR, zu dem rechtsgerichtete ukrainische Nationalisten gehören, von denen sich einige mit Hakenkreuzen und anderen Nazi-Symbolen schmücken, als Abzeichen auf der Tarnkleidung oder als Tätowierung auf dem Körper.
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Die Anführer und viele Mitglieder sind bekennende Neonazis und Mitglieder von rechtsextremen Gruppen. Des weiteren, warum berichtet sie nicht darüber " Nach Kämpfen in West-Ukraine: Rechter Sektor stellt vor Kiew eigene Checkpoints auf. Nach den Kämpfen mit den Sicherheitskräften im westukrainischen Mukatschewe droht der „Rechte Sektor“ mit einem Feldzug nach Kiew. Auf den Zufahrten zu der Hauptstadt stellt die Nationalistenorganisation bereits eigene Kontrollposten auf, damit die Polizei keine Verstärkung nach Kiew verlegen könnte. " " Nach den Schusswechseln mit den Sicherheitskräften in der West-Ukraine zieht der „Rechte Sektor“ offenbar seine Schläger aus dem östlichen Kampfgebiet Donbass ab." " Ukrainische Panzersoldaten fordern ihre Entlassung aus dem Wehrdienst und warnen die Sicherheitskräfte vor einem Sturm auf ihren Standort. In einer Videoansprache haben Angehörige des 2. Bataillons der 17. Panzerbrigade den Staatschef Petro Poroschenko aufgefordert, bei der Armee Ordnung zu schaffen. Sie bemängelten, dass ih

Herr Walter Gerhartz

14.07.2015, 11:59 Uhr

Solche Hirnlosen gefährden den Frieden und verhindern die Annäherung Zwischen Russen und Ukrainern. So werden die Konflikte noch angeheizt. Was ist das für eine verrückte Welt geworden.
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So wird weiter Hass geschürt und Unschuldige werden Opfer dieser verrückten Möchtegernkrieger. Es ist schon traurig was da geschieht.
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Alles nur möglich durch den angezettelten Putsch durch die CIA.Dafür muss ein ganzes Volk leiden und Russland und der Westen stehen sich wieder feindlich gegenüber, eine Schande für alle friedliebenden Menschen.
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Wegen Großmachtinteressen wird ein Volk aufeinander gehetzt und ein neuer kalter Krieg geschürt.Vor der Wiedervereinigung waren die Ostdeutschen die Vasallen der Sowjetunion ...ABER IMMERHIN FRIEDLICH...., heute ist das VEREINIGTE DEUTSCHLAND der Vasalle der USA.

Herr Walter Gerhartz

14.07.2015, 12:01 Uhr

Ex-Bundesminister: Deutschland ist fest im Griff der USA https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded...
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Unbedingt anschauen…hier sieht man die ganzen Schadtaten dieser angeblichen Demokratie USA.
Nach 1945 habe sie in Ihren Kriegen mindestens 45 Millionen Menschen umgebracht…von den zahllosen Krüppel und zerstörten Ländern ganz zu schweigen.
http://www.initiative.cc/Artikel/2010_02_13_kriege_usa.htm
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Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.) George Friedman bestätigt am 4. Februar 2015, dass die USA seit mehr als 100 Jahren die deutsch-russische Zusammenarbeit mit allen Mitteln verhindern wollen. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, inclusive vorsätzlicher Lügen bis zum Krieg. Dieses Video (13 Minuten) unbedingt ansehen.

Also haben die Anglikaner auch Hitler an die Macht gebracht !?!?

STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern
--> https://www.youtube.com/watch?v=9fNnZaTyk3M

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