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25.06.2013

07:43 Uhr

Taliban-Angriff

Explosion vor afghanischem Präsidentenpalast

Eine Serie von Explosionen hat den Präsidentenpalast in Kabul erschüttert. Aufständische lieferten sich Schießereien mit der Leibgarde des Präsidenten und CIA-Mitarbeitern. In den Palast gelangten sie aber nicht.

Afghanistan

Angriff auf Präsidentenpalast in Kabul abgewehrt

Afghanistan: Angriff auf Präsidentenpalast in Kabul abgewehrt

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KabulBewaffnete haben Augenzeugen zufolge am Dienstag den Präsidentenpalast in Kabul angegriffen. Die Attacke habe gegen 4.00 Uhr MESZ begonnen und sei zunächst auf das östliche Tor gerichtet gewesen, sagte ein Reuters-Reporter, der sich im Palast befand. Es sei zu Explosionen und Feuergefechten gekommen. Es war zunächst unklar, ob sich der afghanische Präsident Hamid Karsai zur Tatzeit in dem Gebäude aufhielt. Journalisten warteten zum Zeitpunkt des Anschlags in dem schwer bewaffneten Palast auf Karsai, der zu einem Pressetermin erscheinen sollte.

Nach gut einer Stunde verkündete die Polizei, alle Angreifer seien tot, es sei ihnen nicht gelungen, auf das Gelände des Präsidentenpalastes vorzudringen. „Der Angriff erfolgte an dem Eingang (des Palastes), der in der Nähe des Verteidigungsministeriums liegt“, sagte ein Polizeisprecher. Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei gab es drei oder vier Angreifer. Sie steuerten einen Wagen mit Sprengstoff in das Gebiet und jagten ihn in die Luft. Über dem Gebiet stieg dichter Rauch auf.

„Eine große Gruppe von Angreifern hat vor allem auf das CIA-Büro gezielt, außerdem auch auf den Palast und das nahe gelegene Verteidigungsministerium“, sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid, dessen Angaben sich schon früher wiederholt als übertrieben herausstellten.

Wie die britische BBC aus Kabul berichtete, lieferten sich bewaffneten Angreifer mit der Leibgarde von Präsident Hamid Karsai und Mitarbeitern des CIA-Büros ein Feuergefecht. Auch aus der Nähe der italienischen Botschaft wurden Schusswechsel gemeldet.

Kommentare (8)

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goldIMmund

25.06.2013, 06:10 Uhr

a u f s t ä n d i s c h e, AHA die berichterstattung paßr sich an.

jetzt gehn der presse die terroristen aus,denn die amis und unsre truppen schleichen wie geprügelte hunde aus dem land und überlassen den einheimischen den beritt

unsre kriegstreiber aus amerika haben die quittung für eine völlig danebengegangene bündnispolitik mit den kräften bekommen,die die russen 1989 aus dem land vertrieben,deren folgeräfte die türme in NY in schutt und asche legten und nun GODS OWN COUNTRY vorführen und die neue suppenküchemmacht vertreiben

erbärmlicher gehts nicht mehr .USA außen- und militärpolitik am langen arm der waffenoligarchie und unsre politischen eliten trapten dumm und einfältig mit von wegen m e n s c h e n r e c h t e.....

winter

25.06.2013, 06:48 Uhr

der abzug wird schlimmer als der in vietnam...

jay

25.06.2013, 06:48 Uhr

Karzai wird sich spätestens nach 6 Monaten, wenn die ausländischen Streitkräfte abgezogen sind ins luxuriöses Leben in die USA zurück ziehen.

Die Milliarden die seit dem Sturz der Talbin in das korrupte Land flossen, sind doch zu 99 % veruntreut wurden.
Ein paar hundert wurden reich und Millionen leben immer noch im Mittelalter.

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