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11.09.2014

10:24 Uhr

Tauschaktion

Athen will Schulden strecken

Mit einer Milliarden-Tauschaktion will Griechenland seine Schulden strecken. Dabei sollen kurzfristigere Staatsanleihen durch längerfristigere ausgetauscht werden. Die Aktion läuft schon.

Die Akropolis: Die Tauschaktion begann am Donnerstagmorgen. Sie werde am Abend um 18.00 Uhr (MESZ) enden, war aus dem Finanzministerium zu erfahren. obs

Die Akropolis: Die Tauschaktion begann am Donnerstagmorgen. Sie werde am Abend um 18.00 Uhr (MESZ) enden, war aus dem Finanzministerium zu erfahren.

AthenDas schuldengeplagte Griechenland hat eine Milliarden-Tauschaktion zur Streckung von Schulden gestartet. Dabei sollen Papiere mit einer nur drei bis sechsmonatigen Laufzeit gegen neue Staatsanleihen mit einer längeren Laufzeit von drei bis fünf Jahren getauscht werden. Dies teilte das Finanzministerium mit. Ziel ist nach Informationen aus Kreisen des Finanzministeriums rund eine Milliarde Euro Schulden auf diese Weise „zu strecken“.

Käufer, die bislang mit Zinsen von rund zwei und drei Prozent rechneten, würden bei den neuen Papieren 3,375 Prozent Zinsen (für Papiere mit dreijährigen Laufzeit bis 2017) und 4,75 Prozent (für Titel mit Laufzeit bis 2019) bekommen.

Die Tauschaktion begann am Donnerstagmorgen. Sie werde am Abend um 18.00 Uhr (MESZ) enden, war aus dem Finanzministerium zu erfahren. Athen will damit von den deutlich gesunkenen Zinsen für langfristige Anleihen profitieren und Vertrauen an den Märkten zurückgewinnen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Rene Weiß

11.09.2014, 12:00 Uhr

Damals hat Griechenland "den Markt getestet". Grund war, dass sie keine Erlöse aus versprochenen Privatisierungen hatten. Jetzt müssen die Geldgeber wieder bluten, weil durch die EZB-Politik des Billiggeldes der (eh schon nur redundant vorhandene) Reformwille gänzlich zum Erliegen kam.

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