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07.01.2009

19:00 Uhr

Team

Hillary setzt auf Realpolitiker

Die designierte neue US-Außenministerin Hillary Clinton will wichtige außenpolitische Positionen mit bewährten Experten besetzen. Nach Informationen des Handelsblattes soll der frühere US-Botschafter Richard Holbrooke Sonderbeauftragter für die Region Afghanistan, Pakistan und Indien werden. Und es gibt weitere Personalien.

Hillary Clinton hat ihre Sonderbeauftragten ernannt. Foto: Reuters Reuters

Hillary Clinton hat ihre Sonderbeauftragten ernannt. Foto: Reuters

ink/mzi WASHINGTON/BERLIN. Denis Ross, Emissär für den Mittleren Osten unter Bill Clinton, ist als Sonderbeauftragter für den Iran vorgesehen. Und Richard Haass, derzeit noch Chef des Thinktanks Council on Foreign Relations und unter Colin Powell Direktor des Planungsstabes im US-Außenministerium, soll die Rolle eines Sonderbeauftragten für den Mittleren Osten übernehmen.

Sollte es bei dieser Zusammensetzung bleiben, wäre ein realpolitisch orientiertes Team für diese weltpolitischen Brennpunkte zuständig. Vor allem Dennis Ross hat ein klares Profil im Nahostkonflikt, in dem er als starker Verteidiger israelischer Interessen gilt. Holbrooke, in den 90erJahren Botschafter in Deutschland, ist durch seine Rolle auf dem Balkan bekannt geworden. Haass galt innerhalb der Bush-Regierung als Verfechter diplomatischer Lösungen.

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