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10.08.2012

12:34 Uhr

Technik und Medizin

Briten rüsten syrische Rebellen aus

Nicht nur die USA sondern auch die Briten lassen Oppositionellen in Syrien Unterstützung zukommen. Außenminister Hague räumte jetzt ein, dass Hilfsmittel im Wert von 6,3 Millionen Euro nach Syrien gegangen seien.

Der britische Außenminister William Hague (links) während einer Pressekonferenz mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zur Lage in Syrien. Reuters

Der britische Außenminister William Hague (links) während einer Pressekonferenz mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zur Lage in Syrien.

LondonGroßbritannien stellt den Rebellen in Syrien Ausrüstung im Wert von fünf Millionen Pfund (6,3 Millionen Euro) für ihren Kampf gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad zur Verfügung. Dabei handle es sich nicht um tödliche Waffen, betonte Außenminister William Hague am Freitag in London. Unter den Hilfsmitteln seien vor allem Funk- und Kommunikationstechnik sowie medizinische Hilfe. Auch Schutzanzüge seien dabei. „Da es keine diplomatischen Fortschritte gibt, wird das Vereinigte Königreich jetzt einiges mehr tun.“

Obwohl das Regime zum Scheitern verurteilt sei, sei es weiterhin extrem gefährlich. Die Hilfe solle unbewaffnete Oppositionsgruppen, Menschenrechtsaktivisten und Zivilisten vor „einigen Auswüchsen der schlimmsten Gewalt“ schützen. „Wir sind sehr vorsichtig damit, wem wir helfen“, sagte Hague. Die Mittel seien separat von der humanitären Hilfe in Millionenhöhe zu sehen, die Großbritannien bereits nach Syrien geschickt hat.

Die Briten unterstützen nach Angaben eines Sprechers des Außenministeriums vor allem die oppositionelle Freie Syrische Armee (FSA). Es sei wichtig, dass das Land auf den Übergang vorbereitet sei, wenn Assad gestürzt werden sollte, damit dann keine radikalen Gruppen Fuß fassen könnten. „Deshalb treffen wir uns mit Vertretern der FSA. Wir beziehen damit aber nicht Position in einem Bürgerkrieg“, erklärte der Sprecher.

Von

dpa

Kommentare (7)

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Account gelöscht!

10.08.2012, 13:24 Uhr

Na das wundert mich aber.....
Haben doch die Briten die USA schon lange im Sack und unter der Fuchtel....
"Das vereinigte Königreich" ist mit das Übelste was man finden kann ( die normalen Menschen dort sind damit natürlich nicht gemeint ).

Thomas-Melber-Stuttgart

10.08.2012, 13:30 Uhr

Jegliche Unterstützung der Irregulären ist völkerrechtswidrig und verstößt zudem gegen das europäische Embargo.

Osterwelle

10.08.2012, 17:03 Uhr

+++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

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